Gelehrten aussagen / Evliya sözleri / Hadithe (Seite 3)

"Allah liebt die Tränen der Sünder viel mehr, als den Hochmut der Rechtschaffenden."

[Shaykh Atâ'ullah as-Sakandarî, al-Hikam]

"Der beste Jihad ist zu einem ungerechten Herrscher die Wahrheit und Gerechtigkeit zu sagen."

[Abu Dawud, Malâhim 17; At-Tirmidhi, fitan 13; Nasai, bai'at 37; ibn Majah, fitan 20]
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“Cihadın en faziletlisi, zâlim sultanın (idarecinin) karşısında hakkı ve adaleti söylemektir.”

[Ebû Dâvûd, Melâhim 17; Tirmizî, Fiten 13; Nesâî, Bey’at 37; İbni Mâce, Fiten 20]

Muhammed b. Fazl-ı Belhî diyor ki: "Dünya senin midendir. Midene ne kadar zuhd uygularsan düyaya da o kadar uyguluyorsundur." (Sülemî, Tabakat, s. 210)

Kâsım-ı Cûî diyor ki: "Zuhd, insanın karnına sahip olduğu kadardır. Karnına ne kadar sahip olursan o kadar zâhidsindir." (Ebû Tâlib-i Mekkî, Kûtul-Kulûb, 1/252)

 

[İmam Beyhakî, Kitab'us Zuhd, Nr. 610]

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Muhammad ibn Fadhl Balhî sagte: "Die Erde ist dein Magen. So viel du deinen Magen Zuhd anwendest, wendest du der Dunya (Erde) auch soviel an." (as-Sulami, Tabaqat, s. 210)

Qâsim Jûî sagte: "Zuhd, ist solange der Mensch seinen Magen beherrscht. Soviel du deinem Magen beherrscht bist du ein Zahid (Enthaltsamer)." (Abû Tâlib Makkî, Kûtul-Kulûb, 1/252)

 

[Imam Bayhaqî, Kitab'us Zuhd, Nr. 610]

Imām as-Safadī sagte über Šaykh al-Islām Taqī ud-Dīn as-Subkī:

لم نر أحداً من النَّواب الذين هم كانوا ملوك الشام و لا من غيرهم تعرّض له فأفلحَ بعدها، إمّا يَموت فجأة، أو يغتك، أو يعطَّل و يستمر في عطلته إلى أن يموت، جرَّبنا هذا مرةٍ مع غير واحد، وهذا شاعَ و ذاعَ

"Wir haben nie einen gesehen von den Königen aus Šām oder anderen Regionen der mit ihm [Subkī] gestritten hat und wenn sie sich mit ihm angeleht haben waren sie tod
Oder sie wurden krank bis sie starben wir haben viele gesehen dich sich mit ihm.angelegt haben und starben nicht nur einer."

 

[Safadī, Ayyān al-Assr, 3/328]

Abû Ṭâlib al-Makkî (Raḥimahullâh) sagte:

>İn einem uns von den Altvordern überlieferten Bericht heisst es:

'Wenn immer ein Mensch sündigt, bittet der Ort der Erde unter ihm um die Erlaubnis, ihn versinken lassen zu dürfen, und bittet das Dach des Himmels über ihm, sich verfinsternd über ihn herabfallen zu dürfen. Dann sagt Allâh zur Erde und Himmel: 'Lasst ab von Meinem Knecht und lasst ihm Zeit! İhr habt ihn ja nicht erschaffen! Hättet ihr ihn erschaffen, so hättet ihr Erbarmen mit ihm. Vielleicht wird er zu Mir umkehren, so dass İch ihm vergebe. Vielleicht wünscht er Rechtschaffenes an dessen Stelle, so dass İch es in gute Taten umwandle.' Das ist gemeint mit Allâhs Wort:

"Allâh hält Himmel und Erde fest, so dass sie nicht weichen (-nämlich wegen der Sünden der Menschen-), und wenn sie wichen, gäbe es nach ihm keinen, der sie festhielte. Gewiss, Er ist Nachsichtig (gegenüber ihren Sünden) und Allvergebend." (Sûra 35:41)"<

 

[Abû Ṭâlib al-Makkî, Qût al-Qulûb]

Imām aš-Šāfiʿī sagte im Kapitel über die gottesdienstlichen Handlungen in den beiden ʿĪd-Tagen:

"Und uns wurde berichtet, dass folgendes gesagt wurde: „Das Bittgebet wird wahrlich in folgenden fünf Nächten (besonders) erhört: In der Freitag-Nacht, in der Nacht des Opferfestes, in der Nacht des Ramaḍān Festes, in der ersten Nacht von (dem Monat) Raǧab und in der mittleren Nacht (15. Nacht) von Šaʿbān."

وبلغنا أنه كان يقال: إن الدعاء يستجاب في خمس ليال في ليلة الجمعة وليلة الاضحى وليلة الفطر وأول ليلة من رجب وليلة النصف من شعبان

 

[Aš-Šāfiʿī, al-ʾUmm, 1/264, Dāru l-Maʿrifa, 1410/1990, Libanon/Beirut]

Die Ḫâwâriǧ und ihr Hass gegen den größten İmâm, İmâm Abû Ḥanîfa an-Nu'mân ibn Thâbit ibn Zûṭâ ibn Marzubân al-Kûfî -Radiy Allâhu anh-

İmâm Haskafî (Raḥimahullâhu tea'âlâ aleyh) sagte:

والحاصل أن أبا حنيفة النعمان من أعظم معجزات المصطفى ﷺ بعد القرآن

"Und das Ergebnis ist, das Abû Ḥanîfa an-Nu'mân von den größten Wundern von Muṣṭafâ (Saḷḷ Allâhu alaihi wa Sallâm) ist nach dem Qur'ân."

[Haskafî, al-Radd al-Muḫtâr, S. 13, Druckversion: Dâr Kutub il-İlmîya, 2002]

İhr müsst aufpassen denn die Ḫâwâriǧ haben heimlich eine Abneigung gegen den größten İmâm [İmâm al-A'zâm] Abû Ḥanîfa Radiy Allâhu anh. Die meisten ihrer Anhänger Wissen es nicht, deswegen sagen sie "Abû Ḥanîfa ist ein İmâm der Sunniten" aber ihre Bücher sind voll mit Verhöhnungen gegen ihn, Radiy Allâhu anh. İn denen er Murji'îte genannt wird und andere ekelhafte Namen.

Ein Lieblingsbuch der Ḫâwâriǧ was sie İmâm Aḥmad zuschrieben mit dem Namen "as-Sunnah" was angeblich von İmâm Aḥmad's Sohn verfasst wurde, steht drin:

'Abdullâh ibn Aḥmad ibn Hanbal schreibt "angeblich":

مَا حَفِظْتُ عَنْ أَبِي وَغَيْرِهِ مِنَ الْمَشَايخِ فِي أَبِي حَنِيفَةَ

Kapitel: "Was ich von meinem Vater und anderen Šuyûḫ lernte über Abû Ḥanîfa."

إسحاق بن منصور الكوسج قال قلت لأحمد بن حنبل يؤجر الرجل على بغض أبي حنيفة وأصحابه قال أي والله

"İshâq ibn Mansûr al-Kaûsaj sagte: "ich fragte Aḥmad [ibn Hanbal] ob ein Mann dafür belohnt wird wenn er Abû Ḥanîfa und seine Gefährten schmäht?" Er [Aḥmad] sagte: "Bei Allâh, ja!"

[Kitâb as-Sunnah, 1/180, Nr. 228]

حَدَّثَنِي مَحْمُودُ بْنُ غَيْلَانَ، ثنا مُحَمَّدُ بْنُ سَعِيدِ بْنِ سَلْمٍ، عَنْ أَبِيهِ، قَالَ سَأَلْتُ أَبَا يُوسُفَ وَهُوَ بِجُرْجَانَ عَنْ أَبِي حَنِيفَةَ، فَقَالَ: «وَمَا تَصْنَعُ بِهِ مَاتَ جَهْمِيًّا»

Muḥammad ibn Ghaylân überliefert: "İch hörte von Muḥammad ibn Sa'îd ibn Salm, von seinem Vater, der sagte: "İch fragte Abû Yûsuf als er in Jurjân war über Abû Ḥanîfa, und er sagte: "Er starb nicht anders als als Jahmî."

[Kitâb as-Sunnah, 1/181, Nr. 231]

حَدَّثَنِي أَبُو الْفَضْلِ الْخُرَاسَانِيُّ، حَدَّثَنِي إِبْرَاهِيمُ بْنُ شَمَّاسِ السَّمَرْقَنْدِيُّ، قَالَ قَالَ رَجُلٌ لِابْنِ الْمُبَارَكِ وَنَحْنُ عِنْدَهُ «إِنَّ أَبَا حَنِيفَةَ كَانَ مُرْجِئًا يَرَى السَّيْفَ» ، فَلَمْ يُنْكِرْ عَلَيْهِ ذَلِكَ ابْنُ الْمُبَارَكِ

Abû Fadl überliefert mir von İbrâhîm von Šammâs as-Samarqandî der sagte: "Ein Mann sagte zu ibn Mubârak als wir bei ihm waren: "Wahrlich Abû Ḥanîfa ist ein Murji'a dem das Schwert gebührt [also die Todesstrafe]." Und İbn Mubârak kritisierte ihn dafür nicht."

[Kitâb as-Sunnah, 1/181, Nr.233]

حَدَّثَنِي إِسْمَاعِيلُ بْنُ إِسْحَاقَ الْأَزْدِيُّ الْقَاضِي، حَدَّثَنِي نَصْرُ بْنُ عَلِيٍّ، ثنا الْأَصْمَعِيُّ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ سَلْمٍ قَالَ: قُلْتُ لِأَبِي يُوسُفَ أَكَانَ أَبُو حَنِيفَةَ يَقُولُ بِقَوْلِ جَهْمٍ؟ فَقَالَ: «نَعَمْ

"Es überliefert mir [İmâm Aḥmads Sohn] İsmâ'îl ibn İshâq al-Azdî der Richter, von Nassr ibn Alî, der hörte von al-Asma'î von Sa'îd ibn Salm, welcher sagte: "İch fragte Abû Yûsuf ob Abû Ḥanîfa das selbe sagte was auch Jahm sagte?" So sagte er: "Ja."

[Kitâb as-Sunnah, 1/181, Nr. 232]

حَدَّثَنِي إِسْحَاقُ بْنُ عَبْدِ الرَّحْمَنِ، عَنْ حَسَنِ بْنِ أَبِي مَالِكٍ، عَنْ أَبِي يُوسُفَ، قَالَ " أَوَّلُ مَنْ قَالَ: الْقُرْآنُ مَخْلُوقٌ أَبُو حَنِيفَةَ "

"Es überlierte mir İshâq ibn Abd ar-Raḥmân von Hassan ibn Abî Mâlik, von Abû Yûsuf [al-Qâdî], dass er sagte: "Der erste der sagte: "Der Qur'ân ist erschaffen", war Abû Ḥanîfa."

[Kitâb as-Sunnah, 1/182, Nr.236]

İn diesem Buch stehen noch andere Antropomorphische Überlieferungen, die wir an anderen Stellen erwähnen werden.

Dieses Buch ist unter zwei Namen bekannt "Kitab as-Sunnah" und "al-Radd alâ al-Jahmîyah" und İmâm aḏ-Ḏahabî sagt über dieses Buch:

وكتاب الرد على الجهمية الموضوع على أبي عبد الله، فإن الرجل كان تقيا ورعا، لا يتفوه بمثل ذلك ، ولعله قاله

"Und das Buch "ar-Radd alâ al-Jahmîyah" wurde über Abû Abdullâh's [İmam Aḥmad's Sohn] fabriziert, denn der Mann, war fromm und gottesfürchtig, er würde nicht in dieser [herabwürdigenden] Art reden, aber vielleicht hat er es gesagt [d.h. das Buch]."

[Ḏahabî, Siyar A'lâm an-Nubalâ, 11/286-287]

Nun gibt es welche die diese Worte İmâm Ḏahabî's so interpretieren und sagen: "ja Ḏahabî wusste nicht Bescheid, er vermutet einfach das es gefälscht ist, deswegen sagt er "vielleicht hat er es gesagt [geschrieben]."

Das ist eine Fehlinterpretation von Ḏahabî's Worte. Erstens ist es eine Frechheit einem großen Hâfiz wie İmâm Ḏahabî in dieser Sache Fahrlässigkeit vorzuwerfen. Zweitens, İmâm Ḏahabî's Aussage am Ende "vielleicht hat er es gesagt." Bedeutet: "vielleicht hat er es geschrieben, aber es würde mit der Zeit verfälscht!" Dies ist auch im Einklang mit seinem vorherig gesagtem.

Jetzt bleiben den Ḫâwâriǧ und ihres gleichen zwei Optionen, entweder sie bestätigen dieses Buch und bestätigen somit auch die Schmähungen Abû Ḥanîfa's und die anthropomorphen Überlieferungen und zeigen ihr wahres Weg, oder sie geben zu das dieses Buch ein fabriziertes Buch ist.

'Umar ibn al-Ḫaṭṭâb al-Fârûq (Radi Allâhu anh) sagte:

"Hütet euch vor denjenigen, die Meinungen vortragen, da sie Feinde der Sunna sind. Sie sind beim Erinnern der Erzählungen des Propheten (Sall Allâhu aleyhi wa sallam) verzweifelt und haben darauf zurückgegriffen Meinungen vorzutragen. Folglich sind sie irre gegangen und haben andere irregeleitet."

 

[Al-Bayhaqî (in Al-Madkhal) und Al-Lalika'i (in Sharh Usul İ'tiqad Ahl as-Sunna wal Jamâ'ah)]

Was ist das Urteil über jemanden der sich vor dem Grab des Propheten ﷺ niederwirft oder vor irgend einem Grab? Ist diese Tat immer Beigesellung [Širk] oder abhängig von der Absicht?

 

Imām Šams ud-Dīn al-Dhahabī [rahimahullāh best. 748 n.H.] beschreibt diese Tat wie folgt:

 

أخبرنا أحمد بن عبد المنعم ، غير مرة ، أنا أبو جعفر الصيدلاني - كتابة أنا أبو علي الحداد- حضوراً - أنا أبو نعيم الحافظ، نا عبد الله بن جعفر، ثنا محمد بن عاصم، نا أبو أسامة عن عبيد الله عن نافع عن بن عمر: وأنه كان يكره مَس قبر النبي ﷺ" قلْتُ: كره ذلك لأنه رأه إساءة أدب. وقد سُئل أحمد بن حَنْبَل عن مَس القبر النبوي وتقبيله فلم ير بذلك بأساً. رواه عنه ولده عبد الله بن أحمد، فإن قيل: فهلا فعل ذلك الصحابة قيل: لأنهم عاينوه حياً وتملوا به وقبلوا يده وكادوا يقتتلون على وضوءه واقتسموا شعره المطهر يوم الحج الأكبر ، وكان إذا تختم لا تكاد تخامته تقع إلا في يد رجل فيدلك بها وجهه، ونحن فلما لم يصح لنا مثل هذا النصيب الأوفر ترامينا على قبره بالالتزام والتبجيل و الاستلام والتقبيل، ألا ترى كيف فعل ثابت البناني، كان يقبل يد من أنس بن مالك ويضعها على وجهه و يقول: يد مست يد رسول الله ﷺ، إذ هو مأمور بأن يحب الله و رسوله أشد من حبه لنفسه وولده و الناس أجمعين، و من أمواله ومن الجنة و حورها، بل خلق من المؤمنين يحبون أبا بكر و عمر أكثر من حب أنفسهم، حكى لنا جندار أنه كان بجبل البقاع فسمع رجلًا سب أبا بكر فسل سيفه و ضرب عنقه، ولو كان سمعه يسبه أو يسبه أباه لما استباح دمه. ألا ترى الصحابة من فرط حبهم للنبي ﷺ قالوا: ألا نسجد لك ؟ فقال: لا، فلو أذن لهم لسجدوا له سجود إجلال وتوقير لا سجود عبادة كما قد سجد اخوة يوسف - عليه السلام - ليوسف. و كذلك القول في سجود المسلم لقبر النبي ﷺ على سبيل التعظيم و التبحيل لا يكفر به اصلً بل يكون عاصياً فليعرف أن هذا منهى عنه، وكذلك الصلاة إلى القبر

 

"Uns überliefert Ahmad ibn Abdil Mun'im, mehr als einmal, von Abū Ja'far as-Saydalānī - von Abu Alī al-Haddād, von Abū Nu'aym dem Hāfiz, von Abdullāh ibn Ja'far, Muhammad ibn Āsim, von Abū Usāmah, von Ubaydullāh, von Nāfi'i von Ibn Umar, dass er es nicht mochte, dass man das Grab des Propheten ﷺ berührt." Ich [Dhahabī] sage: "Er mochte es nicht, weil er es als eine Respektlosigkeit empfand. Man fragte Ahmad ibn Hanbal über das berühren des prophetischen Grabes und des Küssens davon, und er sah kein Problem darin. Sein Sohn Abdullāh ibn Ahmad überliefert von ihm, dass wenn gefragt wird: "Warum die Gefährten so etwas nicht gemacht haben?" So antworten wir [Ahmad]: "Dies ist so, weil sie Ihn ﷺ mit ihren Augen gesehen haben als er lebte, und sie erfreuten sich über seine Anwesenheit, küssten seine Hände, sie kämpften beinahe um das Wasser Seiner ﷺ Gebetswaschung, sie teilten untereinander seine Haare auf während der großen Pilgerfahrt, ja sogar wenn er spuckte, so würde Seine ﷺ Spucke nicht fallen, außer auf die Hand einer von ihnen, damit er damit sein Gesicht einrieb. Da uns diese gewaltige Sache nicht zum Schicksal gemacht wurde, werfen wir uns auf Sein ﷺ Grab als Zeichen der Hingabe [Liebe], Ehrerbietung und Akzeptanz, und auch es zu küssen. Hast du denn nicht gesehen wie Thābit al-Bunānī die Hand von Anas ibn Mālik küsste und gegen sein Gesicht rieb und sagte: "Diese Hände haben den Propheten ﷺ berührt." Sie tuen dies aus Liebe, da ihnen Verordnet wurde das sie Allāh und seinen Gesandten ﷺ mehr lieben müssen als ihr eigenes Leben, ihre Kinder, den Menschen allesamt, ihren Besitztümern, dem Paradies und den Paradiesfrauen. Es gibt unter den Gläubigen auch solche, die Abū Bakr und Umar mehr als sich selbst lieben[...]
Weißt du denn nicht, das die Gefährten aus Liebe zu Ihm ﷺ Ihn fragten: "Dürfen wir uns vor dir niederwerfen?" Und Er ﷺ sagte: "Nein." Wenn er Ihnen es erlaubt hätte, so hätten sie es aus Ehrfurcht und Respekt gemacht und NICHT WEIL SIE IHN ANBETEN WÜRDEN, So wie Yūsufs Brüder sich vor Yūsuf niederwarfen. Und ebenso gilt diese Aussage in der Niederwerfung eines Muslims zum Grabe des Propheten ﷺ mit der Absicht von Ehrerbietung und Würdigung. Jemand wird deswegen nicht zu einem Ungläubigen erklärt [lā yukaffiran aslan], doch ist er Ungehorsam [dem Befehl des Propheten ﷺ zu Seinen Gefährten]. Bring ihn jedoch in Kenntnis, dass dies eine verbotene Tat ist, ebenso ist es mit dem Beten zu [Richtung] dem Grab."

 

[Dhahabī, Mu'jamu ul-Šuyūkh idh-Dhahabī, 1:56, Lehrer Nummer: 58]

Von Abū Sirmah [radī Allāhu anhu], dass der Gesandte Allāhs ﷺ sagte:

عَنْ أَبِي صِرْمَةَ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ مَنْ ضَارَّ ضَارَّ اللَّهُ بِهِ وَمَنْ شَاقَّ شَاقَّ اللَّهُ عَلَيْهِ

"Wer [den Menschen] schadet, dem fügt Allāh ﷻ Schaden zu. Und wer [den Menschen gegenüber] härte zeigt, dem zeigt Allāh ﷻ Härte."

 

[Mālik, Muwatta; Tirmidhī, Sunan, Hadīthnr. 1940; Bayhaqī, Sunān al-Kubrā; Dāraqutnī, Sunan; al-Hākim, Mustadrak al as-Sahīhayn; Ibn Rajjab, Jāmi' Ulūm al-Hikam, Band 2 Seite 207; Ibn Hajjar, Miškāt ul-Masābih, Band 4 Seite 450]

 

Imām Abū Īsā at-Tirmidhī [rahimahullāh] sagte:

حَسَنٌ غَرِيْبٌ

"Hassan Gharīb."

 

[Tirmidhī, Ibid]

 

Šaykhul Hadīth al-Hākim [rahimahullāh] schreibt:

صَحِيْحُ الْإسْنَدِ عَلَى شَرْطِ مُسْلِمٍ

"Authentische Überlieferungskette nach den Kriterien Muslims."

 

[Hākim, Ibid]

 

al-Hāfiz Zayn ud-Dīn Ibn Rajjab al-Hanbalī [rahimahullāh] sagte dazu:

حديثٌ حسنٌ

"Ein gesunder Hadīth."

 

[Ibn Rajjab, Ibid]

 

Amīr ul-Mu'minīn fī al-Hadīth Ibn Hajjar al-Asqalānī [rahimahullāh] sagte:

إسناده حسنٌ

"Seine Überlieferungskette ist gesund."

 

[Ibn Hajjar, Miškātul Masābih]

 

al-Hāfiz Ibn Rajjab sagte zusätzlich um es noch zu bekräftigen:

وَقَدْ اسْتَدَلَّ الْإِمَامُ أحْمَدُ بِهَذَا الْحَدِيْثُ، وَقَالَ النَّبِيُّ صَلَّى الله عَلَيْهِ وَسَلَّم؛ لا ضَرَرَ وَلَا ضَرَارَ، وَقَالَ أَبُوْ عَمْرُ بْنُ صَلَاحٍ، هَذَا الْحَدِيْثُ أسْنَدَهُ الدَّارَقُطْنِيُّ مِنْ وُجُوهٍ، وَمَجْمُوْعُهَا يُقَوِّيُ الحديثُ وَيُحَسِّنُهُ، وَقَدْ تَقَبَّلَهُ جَمَاهِيْرُ أَهْلِ الْعِلْمِ

"Imām Ahmad handelte nach diesem Hadīth und der Gesandte Allāhs ﷺ sagte: "Fügt keinen Schaden zu und lasst nicht Schaden geschehen." Und [Šaykh al-Islām] Abū Amr Ibn Salāh sagte: "Dieser Hadīth wird überliefert von ad-Dāraqutnī in dieser Version, und gegenseitig bekräftigen sie den Hadīth und verstärken sich. Und eine Menge von Gruppen der Gelehrten [Ahl ul-Ilm] akzeptierten ihn."

 

[Ibn Rajjab, Jāmi' ul-Ulūm il-Hikam, Band 2 Seite 210-211]

Abdullāh 'ibn 'Umar [radī Allāhu anhu] sagte, dass der Gesandte Allāhs ﷺ sagte:

أَبْغَضُ الْحَلَالِ إِلَى اللَّهِ الطَّلَاقُ

"Das was Allāh am meisten hasst unter den Dingen die Er erlaubte, ist die Scheidung."

 

[Ibn Mādjah, Sunan, Hadīthnr. 2015; Al-Hākim, Mustadrak, Hadīthnr. 2848]

 

Šaykh ul-Hadīth al-Hākim sagte:

هَذَا حَدِيثٌ صَحِيحُ الْإِسْنَادِ وَلَمْ يُخْرِجَاهُ .

"Dieser Hadīth hat eine authentische Überlieferungskette jedoch nahmen sie [Šaykhayn] ihn nicht auf."

 

[Hākim, Ibid]

 

Amīr ul-Mu'minīn fī al-Hadīth Šihab ud-Dīn ibn Hajjar al-Asqalānī sagte sinngemäß das der Hadīth zwar eine schwache Überlieferungskette hat, aber er verschiedene Wege hat die sich einander ergänzen und somit der Hadīth letzendlich das Urteil bekommt, dass er "Hassan" [Gesund] ist.

Und selbst die Gelehrten, die gesagt haben das der Hadīth definitiv schwach ist, haben trotzdem gesagt das der Sinn absolut Sahīh ist.

Abū Hurayrah [radī Allāhu anhu] sagte: "Ich hörte den Gesandten Allāhs ﷺ sagen:

وعن أبي هريرة قال: سمعت رسول الله صلى الله عليه وسلّم يقول: والّذي نَفْسُ أَبي القاسِمِ بِيَدِهِ لَيَنْزِلَنَّ عيسى ابنُ مَريمَ إمَاماً مُقْسِطاً، وَحَكَماً عَدْلاً، فَلَيَكْسِرَنَّ الصَّلِيْبَ، وَيَقْتُلَنَّ الخِنْزِيرَ، وَلَيُصْلِحَنَّ ذَاتَ البَيْنِ، وَلَيُذْهِبَنَّ الشَّحْنَاءَ، وَلَيَعْرُضَنَّ المَالَ فَلا يَقْبَلهُ أَحَدٌ، ثُمَّ لَئِنْ قَامَ على قَبْرِي فَقَالَ: يَا مُحَمَّدُ لأجِيْبَنَّهُ .

"Bei Dem, in dessen Hand die Seele von Abī il-Qāsim [d.h. Er selbst] ist, Jesus der Sohn der Maria wird zurückkehren [von Himmel] und als Imām Gerechtigkeit walten lassen, er wird das Kreuz brechen, das Schwein töten und er wird die Spaltungen und Neid beseitigen, und Geld wird ihm angeboten doch er wird es abschlagen. Dann wird er zu meinem Grab kommen und sagen: "Yā Muhammad!" Und Ich werde Ihm antworten.""

 

[Abī Ya'la, Musnad, 11/462]

 

as-Sayrafī [rahimahullāh sagte:

قال : الحافظ الهيثمي في مجمع الزوائد ( 8 / 211 ) : قلت : هو في الصحيح بإختصار ، رواه أبو يعلي ورجاله رجال الصحيح.

"al-Hāfiz al-Haythamī sagte in seinem Majmū al-Zawā'id [8/211]: "Ich sage er [der Hadīth] ist im Sahīh [zu finden] in gekürzter Version. Und diese hier wird überliefert von Abū Ya'la und seine Überlieferer sind alles Überlieferer von Sahīh.

Von Muhammad ibn Sālih ibn Hāni, von Fadl ibn Muhammad, von Ibn Musayyib, von Amr ibn Awn, von Šarīk, von Hussayn, von Ša'bī, dass Qays ibn Sa'ad [radī Allāhu anhu] sagte:

- حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ صَالِحِ بْنِ هَانِئٍ ، ثنا الْفَضْلُ بْنُ مُحَمَّدِ بْنِ الْمُسَيِّبِ ، ثنا عَمْرُو بْنُ عَوْنٍ ، ثنا شَرِيكٌ ، عَنْ حُصَيْنٍ ، عَنِ الشَّعْبِيِّ ، عَنْ قَيْسِ بْنِ سَعْدٍ - رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ - ، قَالَ : أَتَيْتُ الْحِيرَةَ فَرَأَيْتُهُمْ يَسْجُدُونَ لِمَرْزُبَانٍ لَهُمْ ، فَقُلْتُ : رَسُولُ اللَّهِ - صَلَى اللَّهُ عَلَيْهِ وَآلِهِ وَسَلَّمَ - أَحَقُّ أَنْ يُسْجَدَ لَهُ . فَأَتَيْتُ رَسُولَ اللَّهِ - صَلَى اللَّهُ عَلَيْهِ وَآلِهِ وَسَلَّمَ - فَقُلْتُ : إِنِّي أَتَيْتُ الْحِيرَةَ فَرَأَيْتُهُمْ يَسْجُدُونَ لِمَرْزُبَانٍ لَهُمْ ، فَأَنْتَ رَسُولُ اللَّهِ - صَلَى اللَّهُ عَلَيْهِ وَآلِهِ وَسَلَّمَ - أَحَقُّ أَنْ يُسْجَدَ لَكَ ؟ قَالَ : " أَرَأَيْتَ لَوْ مَرَرْتَ بِقَبْرِي أَكُنْتَ تَسْجُدُ لَهُ ؟ " قُلْتُ : لَا ، قَالَ : " فَلَا تَفْعَلُوا ، لَوْ كُنْتُ آمِرًا أَحَدًا أَنْ يَسْجُدَ لِأَحَدٍ ، لَأَمَرْتُ النِّسَاءَ أَنْ يَسْجُدْنَ لِأَزْوَاجِهِنَّ ، لَمَا جَعَلَ اللَّهُ لَهُمْ عَلَيْهِنَّ مِنْ حَقٍّ

"Ich ging nach al-Jīrah und sah wie sie sich niederwarfen vor ihren Klerikern. Ich sagte mir selbst: "ich werde selbiges für den Gesandten Allāhs ﷺ tun, denn er verdient es erst recht das man dies für ihn tut." So ging ich zum Propheten ﷺ und sagte: "Wahrlich, ich ging nach al-Jīrah und ich sah das sie [die Menschen] dort sich niederwarfen vor ihren Klerikern, und du Oh Gesandter Allāhs verdienst es erst recht das man sich vor dir niederwirft."[...] Er ﷺ: sagte "Macht das nicht! Wenn ich es befehlen würde das man sich vor jemanden niederwerfen soll, so würde ich den Frauen befehlen sich vor ihren Ehemännern niederzuwerfen, wegen dem [enormen] Recht welches Allāh ﷻ ihm gab ihr gegenüber."

 

[Abū Dawūd, Sunan, Hadīthnr. 1832; ad-Dāraqutnī, Sunan, Hadīthnr. 1463; al-Hākim, Mustadrak alā as-Sahīhayn, Hadīthnr. 2817, Haythamī, Majma az-Zawā'id]

 

Šaykh ul-Hadīth al-Hākim sagte:

هَذَا حَدِيثٌ صَحِيحُ الْإِسْنَادِ ، وَلَمْ يُخْرِجَاهُ

"Dies ist ein Hadīth mit einer authentischen Überlieferungskette, und sie [Šaykhayn] nahmen ihn nicht auf."

 

[al-Hākim, Mustadrak, Nr. 2817]

 

Šaykh Nūr ud-Dīn al-Haythamī sagte:

إسناده صحيحٌ

"Seine Überlieferungskette ist authentisch."

 

[Haythamī, Majmū az-Zawā'id]

 

Außerdem ereignete sich ähnliches mit einem anderen Sahābi mit einer komplett anderen Überlieferungskette

Ibn Marwān sagte, dass Hammād Ibn Saīd von Ayūb überlieferte, von al-Qāsim aš-Šaybānī, von Abdullāh Ibn Abī Awf, der sagte:

حَدَّثَنَا أَزْهَرُ بْنُ مَرْوَانَ ، قَالَ : حَدَّثَنَا حَمَّادُ بْنُ زَيْدٍ ، عَنْ أَيُّوبَ ، عَنِ الْقَاسِمِ الشَّيْبَانِيِّ ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أَبِي أَوْفَى ، قَالَ : لَمَّا قَدِمَ مُعَاذٌ مِنَ الشَّامِ ، سَجَدَ لِلنَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ ، قَالَ : مَا هَذَا يَا مُعَاذُ ؟ ، قَالَ : أَتَيْتُ الشَّامَ فَوَافَقْتُهُمْ يَسْجُدُونَ لِأَسَاقِفَتِهِمْ ، وَبَطَارِقَتِهِمْ ، فَوَدِدْتُ فِي نَفْسِي أَنْ نَفْعَلَ ذَلِكَ بِكَ ، فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ : " فَلَا تَفْعَلُوا ، فَإِنِّي لَوْ كُنْتُ آمِرًا أَحَدًا أَنْ يَسْجُدَ لِغَيْرِ اللَّهِ ، لَأَمَرْتُ الْمَرْأَةَ أَنْ تَسْجُدَ لِزَوْجِهَا ، وَالَّذِي نَفْسُ مُحَمَّدٍ بِيَدِهِ ، لَا تُؤَدِّي الْمَرْأَةُ حَقَّ رَبِّهَا حَتَّى تُؤَدِّيَ حَقَّ زَوْجِهَا ، وَلَوْ سَأَلَهَا نَفْسَهَا وَهِيَ عَلَى قَتَبٍ لَمْ تَمْنَعْهُ

"Als Mu'ādh von Šām zurück kam, warf er sich vor dem Propheten ﷺ nieder. So sagte Er ﷺ: Was machst du da oh Mu'ādh?" Er sagte: "ich kam nach Šām und sah, dass [die Leute dort] sich vor ihren Bischöfen und Priestern niederwarfen. So habe ich mir selbst vorgenommen dies auch für dich zu machen. So sagte der Gesandte Allāhs ﷺ: "Macht das nicht! Wenn ich es befehlen würde, das man sich vor jemand anderem als Allāh ﷻ niederwirft so würde ich der Frau befehlen das sie sich vor ihrem Ehemann niederwirft. Bei Dem in dessen Hand die Seele Muhammads ist, die Ehefrau erfüllt nicht die Rechte gegenüber ihrem Herrn ﷻ ehe sie nicht den Rechten ihres Ehemanns nachkommt. Wenn er sie etwas fragen sollte, und sie gerade beschäftigt ist, so darf sie seinen Ruf nicht ablehnen."

 

[Ibn Mādja, Sunān, Nr.1853; Hākim, Mustadrak, Ibn Hibbān, Sahīh]

 

Imām Hākim sagte:

صحيح على شرط الشيخين ولم يخرجاه

"Sahīh nach den Kriterien der Šaykhayn doch sie nahmen ihn nicht auf."

 

[Hākim, Mustadrak]

وأقره الذهبي في التلخيصه

"Dhahabī stimmte ihm dabei zu in seinem Talkhīs."

Von Hannād, von Mu'āwiya, von A'maš von Amr ibn Murra', von Sālim ibn Abī al-Ja'd von Umm Dardā von Abī Dardā, welcher sagte, dass der Gesandte Allāhs ﷺ sagte:
حَدَّثَنَا هَنَّادٌ حَدَّثَنَا أَبُو مُعَاوِيَةَ عَنْ الْأَعْمَشِ عَنْ عَمْرِو بْنِ مُرَّةَ عَنْ سَالِمِ بْنِ أَبِي الْجَعْدِ عَنْ أُمِّ الدَّرْدَاءِ عَنْ أَبِي الدَّرْدَاءِ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ أَلَا أُخْبِرُكُمْ بِأَفْضَلَ مِنْ دَرَجَةِ الصِّيَامِ وَالصَّلَاةِ وَالصَّدَقَةِ قَالُوا بَلَى قَالَ صَلَاحُ ذَاتِ الْبَيْنِ فَإِنَّ فَسَادَ ذَاتِ الْبَيْنِ هِيَ الْحَالِقَةُ قَالَ أَبُو عِيسَى هَذَا حَدِيثٌ صَحِيحٌ وَيُرْوَى عَنْ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ أَنَّهُ قَالَ هِيَ الْحَالِقَةُ لَا أَقُولُ تَحْلِقُ الشَّعَرَ وَلَكِنْ تَحْلِقُ الدِّينَ
"Soll ich euch nicht von einer Sache berichten, die besser ist als das Fasten, das Beten und das Spenden?" Sie sagten: "Jawohl!" Er ﷺ sagte: "Stiftet Frieden unter euch [Muslimen], da die Trennung voneinander zum Zerfall [der Religion] führt."

[Imām Tirmidhī, Sunan, Hadīthnr. 2509; Abū Dāwūd, Sunan, Hadīthnr. 4919, Ahmad, Musnad; Ibn Hibbān, Sahīh; Bayhaqī, Šu'ab ul-Imān; Mundhirī, al-Targhīb; Mubarakfūrī, Tuhfatul Ahwāz,]

Imām Tirmidhī sagte dazu:
هَذَا حَدِيثٌ صَحِيحٌ وَيُرْوَى عَنْ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ
"Dies ist ein authentischer [Sahīh] Hadīth welcher vom Propheten ﷺ überliefert wurde."

[Tirmidhī, Sunan, Band 4, Seite 573, Hadīthnr. 2509]

Imām Mubārakfūrī kommentierte Tirmidhīs Klassifizierung wie folgt:
قَوْلُهُ : ( هَذَا حَدِيثٌ صَحِيحٌ ) وَأَخْرَجَهُ أَحْمَدُ وَأَبُو دَاوُدَ وَابْنُ حِبَّانَ فِي صَحِيحِهِ وَفِي الْبَابِ أَحَادِيثُ أُخْرَى ذَكَرَهَا الْمُنْذِرِيُّ فِي التَّرْغِيبِ فِي بَابِ الْإِصْلَاحِ بَيْنَ النَّاسِ

"Seine Aussage "dies ist ein authentischer Hadīth." Er wurde [außerdem authentisch klassifiziert] überliefert von Ahmad, Abū Dawūd* und Ibn Hibbān in seinem Sahīh. Und im Kapitel der letzteren Hadīthe erwähnte ihn auch al-Mundhirī in "al-Targhīb" im Kapitel: "das Frieden stiften zwischen den Menschen."

[Mubārakfūrī, Tuhfatul Ahwāzī [Šarh Tirmidhī], Hadīthnr. 2509]

Imām Zayla'ī sagte:
وإسناده صحيح
"Und seine Überlieferungskette ist authentisch."

[Zayla'ī, Nasb ur-Rāya fī Takhrīj ahadīth il-Hidāya, Band 6, Seite 372, Druckversion: Dār ul-Hadīth, 1995]

*Imām Ahmad und Imām Abū Dawūd überlieferten ihn kritiklos was in ihrer Sprache bedeutet das der Hadīth mindestens Hassan ist.

Šaykhs des Islāms und Mujaddid Mujtahid Mutlaqs Von Amīr ul-Mu'minīn 'Umar ibn al-Khattāb [radī Allāhu anhu], der sagte:


الْحَدِيثُ الثَّانِي عَنْ عُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ ، قَالَ : بَيْنَمَا نَحْنُ عِنْدَ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ ذَاتَ يَوْمٍ ، إِذْ طَلَعَ عَلَيْنَا رَجُلٌ شَدِيدُ بَيَاضِ الثِّيَابِ ، شَدِيدُ سَوَادِ الشَّعْرِ ، لَا يُرَى عَلَيْهِ أَثَرُ السَّفَرِ ، وَلَا يَعْرِفُهُ مِنَّا أَحَدٌ ، حَتَّى جَلَسَ إِلَى النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ ، فَأَسْنَدَ رُكْبَتَيْهِ إِلَى رُكْبَتَيْهِ ، وَوَضَعَ كَفَّيْهِ عَلَى فَخِذَيْهِ ، وَقَالَ يَا مُحَمَّدُ ، أَخْبِرْنِي عَنِ الْإِسْلَامِ ، فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ : " الْإِسْلَامُ : أَنْ تَشْهَدَ أَنْ لَا إِلَهَ إِلَّا اللَّهُ ، وَأَنَّ مُحَمَّدًا رَسُولُ اللَّهِ ، وَتُقِيمَ الصَّلَاةَ ، وَتُؤْتِيَ الزَّكَاةَ ، وَتَصُومَ رَمَضَانَ ، وَتَحُجَّ الْبَيْتَ إِنِ اسْتَطَعْتَ إِلَيْهِ سَبِيلًا " . قَالَ : صَدَقْتَ ، قَالَ : فَعَجِبْنَا لَهُ يَسْأَلُهُ وَيُصَدِّقُهُ . قَالَ : فَأَخْبِرْنِي عَنِ الْإِيمَانِ . قَالَ : " أَنْ تُؤْمِنَ بِاللَّهِ ، وَمَلَائِكَتِهِ ، وَكُتُبِهِ ، وَرُسُلِهِ ، وَالْيَوْمِ الْآخِرِ ، وَتُؤْمِنَ بِالْقَدَرِ خَيْرِهِ وَشَرِّهِ " . قَالَ : صَدَقْتَ . قَالَ : فَأَخْبِرْنِي عَنِ الْإِحْسَانِ ، قَالَ : " أَنْ تَعْبُدَ اللَّهَ كَأَنَّكَ تَرَاهُ ، فَإِنْ لَمْ تَكُنْ تَرَاهُ ، فَإِنَّهُ يَرَاكَ " . قَالَ : فَأَخْبِرْنِي عَنِ السَّاعَةِ ؟ . قَالَ : " مَا الْمَسْئُولُ عَنْهَا بِأَعْلَمَ مِنَ السَّائِلِ " . قَالَ : فَأَخْبِرْنِي عَنْ أَمَارَتِهَا ؟ . قَالَ : " أَنْ تَلِدَ الْأَمَةُ رَبَّتَهَا ، وَأَنْ تَرَى الْحُفَاةَ الْعُرَاةَ الْعَالَةَ رِعَاءَ الشَّاءِ يَتَطَاوَلُونَ فِي الْبُنْيَانِ " . [ ص: 94 ] ثُمَّ انْطَلَقَ ، فَلَبِثْتُ مَلِيًّا ، ثُمَّ قَالَ لِي : " يَا عُمَرُ ، أَتَدْرِي مَنِ السَّائِلُ ؟ . قُلْتُ : اللَّهُ وَرَسُولُهُ أَعْلَمُ . قَالَ : هَذَا جِبْرِيلُ أَتَاكُمْ يُعَلِّمُكُمْ دِينَكُمْ " . رَوَاهُ مُسْلِمٌ

"Als wir zusammen einmal bei dem Gesandten Allāhs ﷺ saßen, trat plötzlich ein Mann zu uns, der strahlendweiße Gewänder trug und pechschwarzes Haar hatte. Keine Spuren einer Reise waren an ihm zu sehen. Keine Spuren der Reise waren an ihm zu sehen und keiner von uns kannte ihn. Dann saß er sich vor dem Propheten ﷺ, lehnte seine Knie gegen die Knie des Propheten und legte seine Handfläche auf seinen Oberschenkel.
Er sprach: "Oh Muhammad! Berichte mir über den Islam! Der Gesandte Allāhs ﷺ sagte: "Islam bedeutet, dass du bezeugst, dass es keinen Gott gibt außer Allāh und dass Muhammad der Gesandte Allāhs ist, dass du das Pflichtgebet verrichtest, das su die Armensteuer [Zakāt] leistest, dass du im
Ramadān fastest und das du zum Hause [Allāhs] pilgerst, insofern du in der Lage dazu bist, dies zu tun." Der Mann sagte: "Du hast die Wahrheit gesprochen!" Da wunderten wir uns über ihn, weil er den Propheten zuerst fragte und ihm dann recht gab [wie ein Lehrer].
Der Mann sagte nun: "Berichte mir über den Glauben [Imān]!" Der Prophet erwiderte: "[Glauben bedeutet,] dass du an Allāh glaubst, und an seine Engel, an seine Bücher, an seine Gesandten, und an den Tag des Jüngsten Gerichtes und das du an die Vorherbestimmung glaubst, das Gute und das Schlechte darin." Der Mann sagte: "Du hast die Wahrheit gesprochen."
Er sagte dann: "Berichte mir über das Guttun [Ihsān]!" Der Prophet ﷺ antwortete: [Guttun bedeutet] dass du Allāh dienst, als ob du Ihn sehen könntest, denn obwohl du Ihn nicht sehen kannst, so sieht Er doch dich!"
Der Mann sagte dann: "Berichte mir über die Stunde [des Jüngsten Tages]!" Der
Prophet ﷺ sagte: "Derjenige der nach ihr gefragt wird, weiß darüber nicht mehr als der Fragende."
Der Mann sagte schließlich: "Berichte mir über die Anzeichen der Stunde!"
Der Prophet ﷺ sprach: "Ihre Anzeichen sind,] dass die Sklavin ihre Herrin zur Welt bringen wird und dass du sehen wirst, wie die Barfüßigen, die Nackten, die Besitzlosen, die Schafhirten sich anmaßen, hohe Gebäude zu errichten." Dann ging er fort. Er verweilte lange Zeit und sprach dann zu mir: "O 'Umar! Weißt du, wer der Fragende war?" Ich antwortete: "Allāh und Sein Gesandter wissen es am besten [wer es war]." Da sagte der Prophet ﷺ: "Dies war Jibrīl, der zu euch gekommen ist, um euch eure Religion zu lehren." Dies überlieferte Muslim."

[Bukhārī, Sahīh, Hadīthnr. 2; Muslim, Sahīh, Hadīthnr. 2; Bayhaqī, Sunan al-Kubrā; Tabarānī, Mu'jam al-Kabīr; Ibn Rajjab, Jamī ulūm il-Hikam, Band 1, Seite 93]

Šaykh al-Islām, Mujtahid Mutlaq, Taqī ud-Dīn Ibn Daqīq al-Īd [rahimahullāh gest. 702 n.H.] sagte über diesen Hadīth:
"Dies ist ein gewaltiger Hadīth, der alle Pflichten der äußerlichen und innerlichen Handlungen umfasst. Alle Gesetzeswissenschaften gehen auf ihn zurück und nehmen von ihm ihren Ausgang, weil er in der Versammlung seiner Aussagen das [gesamte] Wissen der Sunnah enthält. So ist er für die Sunnah wie eine Mutter, ganz wie man die "al-Fātiha" die "Mutter des Qur'āns" genannt hat, weil es in der Gesamheit der ihrer Aussagen [alle] Bedeutungen des Qur'āns enthält.
In diesem Hadīth liegt ein Hinweis darauf, dass man auf die Kleidung, das Auftreten und die Reinlichkeit viel Sorgfalt verwenden soll, wenn man bei den Gelehrten, den Noblen und den Königen eintritt, denn Jibrīl kam zu den Menschen sowohl, um sie durch die Art und Weise seines Erscheinens als auch, um sie durch seine Rede zu unterweisen.

2. Die Aussage "er legte seine Handflächen auf seine Oberschenkel. Er sprach: "Oh Muhammad!"" entspricht in dieser Form der berühmten, korrekten Version. An-Nasā'ī gibt die Stelle sinngemäß wieder, denn bei ihm steht: "er legte seine Hände auf die Knie des Propheten ﷺ" so beseitigte er die Zweideutigkeit, die im Wortlaut liegt, wie er im Buch von Muslim zitiert ist, denn dort heißt es: "er legte seine Handflächen auf seine Oberschenkel", und das ist zweideutig [weil im originalen Wortlaut unklar bleibt, ob die Oberschenkel des Mannes oder des Propheten ﷺ gemeint sind].

3. Diesem Hadīth kann entnommen werden, dass der Islām und der Imān zwei verschiedene Realitäten sind, und zwar im allgemeinen Sprachgebrauch als auch in der Begrifflichkeit des Gesetzes. Diese Wesensverschiedenheit liegt den unterschiedlichen Benennungen als Kernbedeutung zugrunde, doch die Begrifflichkeit des Gesetzes ist nicht so eng gefasst, denn in ihr gelten beide Begriffe als austauschbar, dem Prinzip der "semantischen Toleranz" folgend.

4. zu der Stelle "Da wunderten wir uns über ihn, wie er den Propheten zuerst fragte und ihm dann recht gab" Sie wunderten sich nur deshalb darüber, weil das, was der
Prophet ﷺ vorbrachte, unbekannt sein musste, wenn man es nicht zuvor aus seinem Mund gehört hatte. Der Fragende war jedoch keiner von jenen, von denen bekannt war, dass sie mit dem
Propheten ﷺ zusammengetroffen waren und von ihm gehört hatten. Dazu kommt, dass der Fragende eine Frage gestellt hatte, die von großer Kenntnis des Gegenstands, unzweifelbar, unzweifelhafter Wichtigkeit und echter Liebe zur Wahrheit zeugte, und so wunderten sie sich darüber.

5.Zur Aussage des Propheten ﷺ "das du an Allāh und an Seine Engel glaubst, an seine Bücher": Der Glaube an Allāh ﷻ bedeutet das du Ihn Für-wahr-Erklären, dass Er ﷻ existiert, dass Ihm ﷻ die Attribute der Erhabenheit und der Vollkommenheit zugesprochen werden, dass er frei ist von den Attributen der Unvollkommenheit, dass er Einer ist, Wahr, Undurchdringlich und Einzig, der Schöpfer aller geschaffenen Dinge, dass Er ungehindert agiert, wie Er ﷻ will, und das Er ﷻ in Seinem Reichtum tut, was Er will.
Der Glaube an die Engel ist das Für-Wahr-Erklären, dass sie ehrwürdige Diener [Allāhs] sind, die Ihm ﷻ mit nicht widersprechen, sie handeln nur nach Seinem Befehl.
Der Glaube an die Gesandten Allāhs ist das Für-Wahr-Erklären, dass sie in dem wahrhaftig sind, was sie von Allāh ﷻ, berichten, der sie durch die Wunder [Mu'jizāt] unterstützte, welche Zeugnis ihrer Wahrhaftigkeit sind, dass sie Allāhs Botschaft in Seinem Namen verkünden und den Gesetzesbefohlenen deutlich machen, was ihnen Allāh ﷻ anbefohlen hat, dass es verpflichtend ist, sie zu ehren, und dass unter ihnen allen kein Unterschied gemacht werden darf.
Der Glaube an den Jüngsten Tag ist das Für-Wahr-Erklären des Tages der Auferstehung und all dessen, was an ihm geschehen wird, die Rückbringung [der Menschen] nach dem Tod, die Zusammenkunft, die Öffnung [der Gräber], die Abrechnung [der Taten], das Abwägen, die Brücke, den Paradiesgarten und das Höllenfeuer, außerdem, dass diese beiden [nämlich Paradiesgarten und Höllenfeuer] die Heimstatt Seines Lohnes und Seiner Vergeltung für jene sein werden, die gut, und jene, die schlecht gehandelt haben, sowie [das Für-Wahr-Erklären] von weiteren Dingen, über die eine korrekte Überlieferung vorliegt.
Der Glaube an die Vorherbestimmung ist das Für-Wahr-Erklären dessen, was zuvor [von an-Nawawī] bereits erwähnt wurde. Das lässt sich dahingehend soweit zusammenfassen, worauf schon die Aussagen Allāhs ﷻ hinweisen: "Wo doch Allāh, der und das, was ihr tut, erschaffen hat [37:96]" "Alles haben wir mit Maß erschaffen [54:49]" und dergleichen mehr. Hierzu gehört auch die Aussage des Propheten ﷺ in einem Hadīth, überliefert von Ibn Abbās: "Wisse, das die Gemeinde, wenn sie auch übereingekommen wäre, dir bei einer Sache zu helfen, dir nicht helfen könnte außer bei einer Sache, die Allāh ﷻ dir bereits bestimmt hat! Und wenn sie übereingekommen wäre, dir in einer Sache zu Schaden, so könnte sie dir nicht schaden außer in einer Sache, die Allāh ﷻ für dich bestimmt hat! Die Schreibrohre wurden bereits angehoben, und die Seiten sind schon getrocknet!"

6.Es war die Meinung der Salaf [Altvorderen] und der Khalaf [ihren Befolgern] das derjenige, der die erwähnten Dinge kategorisch Für-Wahr-Erklärt, "Darin gibt es keinen Zweifel [2:2]" "und keine Unentschlossenheit! Ein wahrer Gläubiger ist, ganz gleich, ob er dies Für-Wahr-Erklärt aufgrund von unzweifelhaften beweisen oder aufgrund von kategorischen Überzeugungen.

7.Die Aussage des Propheten ﷺ über: "das Guttun" Das du Allāh ﷻ dienst, als ob du ihn sehen könntest!" Usw.: Was hiermit gesagt sein soll, bezieht sich auf die gewissenhafte Ausführung der Formen des Dienstes an Allāh ﷻ, auf die Wahrung der rechte Allāhs ﷻ, auf das ständige Allāh-vor-Augen haben und auf die sich Bewusstmachung seiner unermesslichen Größe und Erhabenheit während [des Vollzugs] der Formen des Dienstes an Allāh ﷻ.

8. Zur Aussage des Fragenden "Berichte mir über die Anzeichen der Stunde" Amārat [die Anzeichen] mit a, und das "Anzeichen" [al-amāra] ist das "Kennzeichen" [al-alāma]. Die "Sklavin" damit ist die Konkubine-Sklavin gemeint, die einem Mann ein Kind gebiert, und "ihre Herrin" [rabbatuhā] meint "ihre Herrin" [sayyidatuhā], und in einer anderen Version [des Hadīth] heißt es: "ihr Herr" [ba'luha]. Es wird überliefert, dass ein Wüstenaraber, der nach einer Kamelin gefragt wurde, sagte: "Ich bin ihr Herr [ba'luha]", und der Ehemann wird auch "Herr" [ba'l] genannt. Im Text des Hadīthes heißt es aber: "ihre Herrin" [rabbatuhā], in der weiblichen Form.[...]

"Die Besitzlosen" [al-āla], ohne Verdopplung des l, ist der Plural von ā'il, was "Armer" [faqīr] bedeutet.

9.In diesem Hadīth liegt auch ein begründet, dass es tadelnswert ist, Gebäude höher oder massiver zu bauen, als dies notwendig wäre. Vom Propheten ﷺ wird überliefert das er sagte: "Der Sohn Ādams wird für alles [von Allāh] Entgelt erhalten, außer für das, was er auf den Boden setzt. Der Gesandte
Allāhs ﷺ starb ja, "ohne einen Stein auf den anderen und ohne einen Ziegel auf die anderen gesetzt zu haben", das heißt, er machte sein Gebäude weder massiv noch hoch, ja er hatte daran gar kein Interesse.

10. Zu seiner ﷺ Aussage "die Schafhirten": der Prophet ﷺ erwähnt hier speziell die Schafhirten, weil sie die schwächsten [d.h. bedürftigsten] Bewohner des offenen Landes sind. Gemeint ist, dass für sie, von der [bisherigen] Schwäche ihrer Lebensbedingungen [ausgehend], diese Umstände so umgestürzt [d.h. Ins Gegenteil verkehrt] werden, bis sie, trotz ihrer Schwäche und obwohl ihnen dazu eigentlich die Mittel fehlen, Wege versperren werden! Dies ist ganz im Unterschied zu den Besitzern von Kamelen, denn sie sind überwiegend weder besitzlos noch arm.

11. Die Aussage des Propheten ﷺ "Ich verweilte lange Zeit" bedeutet: "'Umar [radī Allāhu anhu] verweilte. Überliefert wird auch: "Der Prophet ﷺ hielt sich nach seinem Fortgang [eine Weile] auf. Beide Versionen sind der Bedeutung nach korrekt.
Seine Aussage "eine lange Zeit", und dies soll drei Nächte betragen haben. So heißt es unmissverständlich in der Version, die Abū Dāwūd und andere zitierten.

12. Zu seiner Aussage "der zu euch gekommen ist, um euch eure Religion zu lehren." Das heißt: die Grundpfeiler eurer Religion" oder die "Universalien eurer Religion."
So sagte es der Šaykh Muhī ud-Dīn [an-Nawawī] in seinem Kommentar zu diesem Hadīth in Sahīh Muslim.

13. Das Wichtigste, was in diesem Hadīth erwähnt wird ist die Deutlichmachung der Begriffe "Islām" und "Imān" und "Ihsān" sowie die Pflichten, das [unbeschränkte] Handlungsvermögen Allāhs ﷻ, als gegeben zu glauben.
Zur Deutlichmachung von "Islām" und "Imān" machte er [an-Nawawī] lange Ausführungen und gibt dabei die Aussagen einer ganzen Reihe von Gelehrten wieder. Darunter etwa, was er von dem Imām Abū al-Husayn, der als Ibn Battāl al-Mālikī bekannt ist, wiedergibt, dass er nämlich gesagt hat: "Die Meinung der Mehrheit der Sunniten unter den Salaf und Späteren in der Ummah ist, dass der Glaube aus Rede und Tat besteht, wobei es Mehrung und Minderung gibt." und zwar nach dem Hinweis im Wort des Erhabenen: "damit sie ihren Glauben mit Glauben mehren [48:4]" und ähnlichen Stellen in anderen Versen.
Ein Gelehrter sagte jedoch: "Das Für-Wahr-Erklären [als Akt des Glaubens] an sich erfährt keine Mehrung und keine Minderung, aber der Glaube in gesetzlicher Hinsicht erfährt Mehrung und Minderung, undzwar durch die Mehrung seiner Früchte - diese sind Handlungen und [d.h. oder] ihr Zukurzkommenen." Andere sagten: "Diese Unterscheidung [zwischen dem Akt des Glaubens und den Früchten des Glaubens] ist die gelungene Vermittlung zwischen dem offensichtlichen Wortlaut der Texte, die von einer "Mehrung [des Imāns] sprechen und der ursprünglichen Bedeutung [des Begriffs "Imān" im normalsprachlichen Gebrauch.
Das, was von diesen Gelehrten hier vorgebracht wird, mag offensichtlich sein. Noch offensichtlicher ist es jedoch und Allāh weiß es am besten, dass das Für-Wahr-Halten [als Akt des Imāns] an sich Mehrung erfährt, und zwar durch das unablässige und oftmalige Nachdenken über die offensichtlichen Bedeutungen der Beweise. Aus diesem Grund ist der Imān der Rechtschaffenen stärker als der Glaube anderer, weil die Undeutlichkeit sie nicht täuscht und weil ihr Glaube durch etwas, das sich ihnen in den Weg stellt, nicht ins Wanken gerät. Vielmehr sind ihre Herzen geweitet und erleuchtet, egal wie die Umstände gerade sind, den anderen aber -denjenigen, deren Herzen gewonnen werden müssen, und wer ihnen ähnlich ist - ergeht es nicht auf die gleiche Weise. Dies kann man unmöglich abstreiten. Man kann auch nicht bezweifeln, dass das Für-Wahr-Erklären an sich, wie es von Abū Bakr dem Wahrhaftigen [radī Allāhu anhu] bekannt ist, nicht dem Für-Wahr-Erklären irgendeines Menschen sonst gleichkam [sondern hoher stand] weshalb ja al-Bukhārī in seinem Sahīh berichtet: "Ibn Abī Mulaika sagte: "dreißig Männer traf ich unter den Gefährten des Gesandten Allāhs ﷺ, deren jeder die Heuchelei für sich selbst fürchtete. Nicht einer von ihnen hätte deshalb gesagt, er besitze den Glauben von Jibrīl und Mikā'īl, der Friede sei auf ihnen beiden!"

14.Was nun die Anwendung des Begriffs "Imān" auf Handlungen angeht, so herrscht darüber unter den Ahl ul-Haqq [Leuten der Wahrheit] Übereinstimmung. Dafür [d.h. für die Korrektheit dieser Anwendung] gibt es zahllose Hinweise: So spricht Allāh, der Erhabene: "Allāh lässt gewiss euren Glauben nicht fruchtlos sein [2:143]" das heißt: "Euer Gebet.
Von Šaykh Abū Amr Ibn Salāh gibt er [an-Nawawī] wieder, was dieser zur Aussage des Propheten ﷺ sagte: "Islām bedeutet, dass du bekennst, dass es keinen Gott gibt außer Allāh und das Muhammad der Gesandte Allāhs ist, dass du das Pflichtgebet verrichtest" usw. gefolgt von seiner Erklärung des Imāns mit den Worten: "dass du an Allāh, den Erhabenen, und an seine Engel glaubst" usw. Ibn Salāh [rahimahullāh gest. 643 n.H.] sagte dazu:

"Das Klarmachen der Kern-Bedeutung von "Imān" ist dies: "das innerliche Für-Wahr-Erklären". Das Klarmachen der Kern-Bedeutung von "Islām" ist dies: "die äußerliche Selbsthingabe und Unterwerfung." Die eigentliche, äußerliche Grundregel des Islams ist bereits in den beiden Glaubensbekenntnissen festgelegt, und der Prophet ﷺ fügte diesen [bei seiner Erklärung] das Gebet, die Armengabe, das Fasten und die Pilgerfahrt nur deshalb hinzu, weil es sich bei diesen um die sichtbarsten und gewichtigsten Riten des Islams handelt, durch deren Einhaltung die Selbsthingabe einer Person korrekt wird.
Ferner umfasst der Begriff "Imān" das, womit in diesem Hadīth der Islām erklärt wird und alle übrigen Gehorsamshandlungen, weil diese die Früchte des innerlichen Für-Wahr-Erklärens sind, welches die Kernbedeutung von "Imān" ist. Deshalb findet auch der Begriff "Gläubiger" in einem absoluten Sinn nicht für jemanden Anwendung, der eine große Sünde begangen oder eine Pflichthandlung unterlassen hat, weil ja der Begriff für etwas in einem absoluten Sinn nur dann Anwendung findet, wenn dieses etwas vollkommen ist. Der Begriff für etwas wird aber nicht im offensichtlichen [d.h. üblichen] Sinn darauf angewendet, wenn dieses etwas unvollkommen ist, außer mit einer bestimmten Festlegung [d.h. Einschränkung]: So erlaubt es die folgende Aussage des Propheten ﷺ den Begriff "Gläubiger" anzuwenden, wenn eine negative Aussage gemacht wird: "der Ehebrecher begeht keine Ehebruch und ist dabei gläubig, auch stiehlt der Dieb nicht und ist dabei gläubig."
Der Begriff Islām umfasst auch das, was die Kern-Bedeutung von "Imān" ausmacht, nämlich das innerliche Für-Wahr-Erklären; er umfasst auch die Kern-Bedeutung von "Gehorsamshandlungen" denn dies alles ist Teil der Selbsthingabe [zu Allāh ﷻ]."
Er [d.h. Ibn Salāh] sagte auch: "Aus dem, was wir erwähnt haben, geht folgendes hervor: "Imān und Islām fallen teils zusammen, teils unterscheiden sie sich. Jeder Gläubige ist ein Muslim, aber nicht jeder Muslim ist jemand der gläubig ist." Er sagte außerdem: "Diese kritische Analyse [der Begriffe] führt zu einem gelungenen Ergebnis und wird den Textstellen des Qur'āns und der Hadīthüberlieferung gerecht, die vom Glauben und vom Islām sprechen und welche nur allzuoft von denen falsch verstanden werden, die sich [auf diese Textstellen] leichtfertig einlassen! Das Ergebnis unserer Analyse entspricht der Meinung der großen Mehrheit der Gelehrten aus dem Bereich der Hadīthwissenschaft und aus anderen Bereichen."
Allāh ﷻ weiß es am besten."

[Ibn Daqīq al-Īd, Šarh al-Arba'īn an-Nawawīya, Hadīth nr. 2]

Die Awliyahullah (Freunde Allahs)

 

أَلَا إِنَّ أَوْلِيَاءَ اللَّهِ لَا خَوْفٌ عَلَيْهِمْ وَلَا هُمْ يَحْزَنُونَ الَّذِينَ آمَنُوا وَكَانُوا يَتَّقُونَ لَهُمُ الْبُشْرَىٰ فِي الْحَيَاةِ الدُّنْيَا وَفِي الْآخِرَةِ ۚ لَا تَبْدِيلَ لِكَلِمَاتِ اللَّهِ ۚ ذَٰلِكَ هُوَ الْفَوْزُ الْعَظِيمُ
Siehe, über Allahs Freunde (Awliyahullah) soll keine Furcht kommen, noch sollen sie trauern -
Sie, die da glaubten und rechtschaffen waren.
Für sie ist frohe Botschaft in diesem Leben sowie im Jenseits Unabänderlich sind Allahs Worte - das ist fürwahr die höchste Glückseligkeit. [Gewinn] [Sure 10:62-64]

 

Umar ibn al-Khattab (Radiyallahu anh) berichtete das Rasulullah ﷺ folgendes sagte über diese Verse: „Es gibt eine Gruppe von Menschen; Sie sind keine Propheten (Anbiya), aber auch keine Krieger (Shahid) die für Allah gefallen sind. Jedoch werden diese Menschen wegen ihrem Hohen Stellenwert (Maqam) bei Allah, als beneidenswert von den Propheten und Märtyrern betrachtet.“

Die Gefährten des Propheten ﷺ fragten: „Ya Rasulallah! Wer sind diese Menschen? Und welche guten Taten vollbringen sie? Sag uns wer diese Menschen sind, damit wir sie lieben und ihnen nahe stehen können.“

 

Daraufhin sprach der Prophet ﷺ : „Wir reden hier von Menschen (kawmihi) die weder durch Verwandtschaft noch durch Arbeit aneinander gebunden sind. Es sind Menschen die sich bei Allah finden und sich für Allah lieben (Hubbu fillâh). So schwöre ich euch, ihre Gesichter strahlen hell (nûr), und wegen ihrem wichtigen Stellenwert bei Allah sitzen sie auf hell erleuchteten Kanzeln. An jenem Tag wenn die Menschen furcht haben, werden sie kein furcht haben. Wenn die Menschen trauern, werden sie nicht trauern.“ Siehe, über Allahs Freunde (Awliyahullah) soll keine Furcht kommen, noch sollen sie trauern."

 

[Imam Bayhaqi, Shu'ab al-Iman, Nr. 409; Ibn Kathīr, Tafsīrul Qur`ān al ´Aẓīm, 62-64]

 

Der Prophet ﷺ sagte:
„Wahrlich, die Gelehrten sind die Erben der Propheten und die Propheten vererbten ihnen weder einen Dinar noch einen Dirham, sondern das Wissen, sodass jener, der das Wissen von den Gelehrten nimmt, eine große Menge Segen (heil) erlangt.”

 

[Tirmidhi, Ilm:19, Nr. 2682, 5/48; Abu Dawud, Ilm:1, Nr. 3661, 2/341; İbn Mâjah, nr. 223; Ahmad ibn Hanbal, Al-Musnad, 1/5/196; Dârimî, As-Sunan, nr. 342]

 

Abū Huraira (Radiyallahu anh) berichtete das Rasulullah ﷺ sagte: das Allah sagt:
"Wer meinen freunde (Walî/Awliyah), die Zunge streckt (bekämpft) dem erkläre ich den Krieg (Harb)."

 

[Hadith Qudsi, Imam Buhârî, Nr. 6502]

Der Mensch muss seine schändlichkeiten und fehler ständig kontrollieren. Darf die begierden und wünsche seiner Triebseele (nafs) nicht folgen. Den die Triebseele (nafs) das keine grenzen kennt, führt sonst zum verderben, bis die Triebseele (nafs) einen Tötet.

 

[Shahid'ul Haramayn Shaykh Sayyid Muhammad al-Khaznawî (Quddisa sirruhu)]

>Die Gefahr der Zunge<

 

Hasan al-Basri (Rahimahullah) sagte:

„Die Zunge des Gläubigen ist hinter seinem Herzen. Wenn er etwas sagen will, analysiert er das zuerst mit seinem Herzen und dann sagt er es mit der Zunge. Die Zunge des Heuchlers (Munafiq) ist vor seinem Herzen; wenn er etwas sagen will, dann macht er es auch, ohne vorher sein Herz befragt zu haben.“ Er sagte ebenso: „Wer auf seine Zunge nicht aufpasst, der hat den Islam nicht verstanden.“

 

(Ibn Abi ad-Dunyâ, Kitab al-Samt wa Adab al-Lisan, Nr. 425)

 

Īsâ (Jesus) alayhissalām sagte:

"Die Gottesdienst (Ibadah) besteht aus zehn Teilen, neun davon sind Schweigen, und ein Teil ist, vor den Menschen zu fliehen."

 

Der Prophet ﷺ sagte:

"Wer viel redet macht viele fehler. Wer viel fehler hat dessen Sünden sind auch viel. Und wer viele Sünden hat dessen wert ist die Hölle."

 

(Abu Nu'aym, Hilyat al-'Awliya, 3/74; Ibn Abi ad-Dunyâ, Kitab al-Samt wa Adab al-Lisan, Nr. 90-91; Murtadha al-Zabidi, Ithaf al-Sada al-Muttaqin, 9/142)

 

Abu Bakr as-Siddiq (Radiyallahu anh) pflegte einen kleinen Stein in sein Mund zu legen und dies tat er mehrere Jahre lang um sich daran zu gewöhnen, wenig zu sprechen. Er nahm den Stein nur zum Essen und zum Beten heraus. All dies tat er aus Furcht vor unnötigem Gerede. Als sein Tod nahte, ergriff er seine Zunge und sagte: „Das ist, was Unheil erzeugt.“

ʿAbdallāh ibn Masʿūd (Radiyallahu anh) sagte: "Ich schwöre bei Allah, außer Dem kein anderer Gott gibt, es gibt nichts, was länger eingesperrt werden müsste als die Zunge.“

 

(Abdullah Ibn al-Mubārak, Kitāb az-Zuhd, Nr.384; Imam Ahmad ibn Hanbal, Kitāb az-Zuhd, s.162; Ibn Abi ad-Dunyâ, Kitab al-Samt wa Adab al-Lisan, Nr. 16)

 

Das Schweigen ist lobenswert, weil sie ihrem Besitzer die Zeit gibt nachzudenken. Wenn etwas über die Lippen gegangen ist, kann man es nicht mehr rückgängig machen. Neben dem ermöglicht sie dem Menschen, sich öfter dem Gedenken Allahs zu widmen und somit sich von dem nutzlosen Gerede zu befreien, wofür er sich am Jüngsten Tag verantworten muss.

 

Allah der Erhabene sagt in Sure (50-18):
مَّا يَلْفِظُ مِن قَوْلٍ إِلَّا لَدَيْهِ رَقِيبٌ عَتِيدٌ

"Wird er kein Wort sprechen, ohne daß bei ihm ein Bewacher bereitstünde."

 

[Îmam Ghazâlî, Îhyâ-yı Ulûmîddin, Kitab afat al-lisan]

Die Tariqa ist eine auf die Schari'a aufgebaute Posten (Maqam) des Gottesfurcht.

 

[Sheikh Sayyid Abdulbaki Al-Hussaini (Quddisa sirruhu)]

İnsanlara güzel ahlakla muamele edin, güzel söz söyleyin ve kimseye sert davranmayın. Onların hatalarını yüzlerine vurmayın. [Gavs-ı Sânî (k.s)]

"Habt gutes Benehmen (Ahlak) zu den Menschen, sprechet nur schöne Worte aus und seid zu niemanden hart. Schlagt ihnen ihre Fehler nicht ins Gesicht." [Gavs-ı Sânî (k.s)]

Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte:
„Es gibt keinen Neugeborenen, der nicht bei seiner Geburt vom Shaitan (Satan) berührt wird, und er auf Grund der Berührung durch den Shaitan zu schreien beginnt. Nur Jesus Sohn von Maryam (Maria) ist Ausnahme davon.“

[Sahih Buhari, anbiyā, 44, bad’ al-Halq, 11; Sahih Muslim, Fadhail, 147, Nr. 2366/4363]

-Jesus und sein Jüdischer Begleiter Efraim-

Ein Mann (Efraim) begleitete einmal Jesus [Friede sei auf ihm], und er sagte zu ihm: "Ich möchte dich Begleiten und mich mit dir Unterhalten." So gingen sie weiter und erreichten das Ufer eines Flusses, wo sie sich hinsetzten um zu essen. Sie hatten drei Brote dabei. Sie aßen zwei davon und der dritte blieb übrig. Dann stand Jesus auf um am Fluss trinken zu gehen. Als er zurück kam fand er vor, dass das dritte Brot nicht mehr da war, so fragte er den Mann: "Wer hat das Brot genommen?" Der Mann antwortete: "Ich weiß es nicht."

Jesus ging mit seinem Begleiter weiter, und fand ein Reh mit zwei Jungtieren vor. Jesus rief nach einem von beidem und es kam zu ihm. Er schlachtete es dann und briet einen Teil davon und aß es mit seinem Begleiter auf. Dann sagte er zu dem Jungtier: "Stehe auf, mit Allāhs Erlaubnis." Das Jungtier stand auf und ging fort. Jesus drehte sich dann zu seinem Gefährten und sagte: "Ich frage dich bei dem Namen dessen, der dir dieses Wunder gezeigt hat, wer hat das Brot genommen?" "Ich weiß es nicht." Erwiderte der Mann.

Dann kamen sie an einer Wüste vorbei in der es kein Wasser gab und setzten sich hin. Jesus nahm etwas Erde und Sand in seine Hände und sagte: "Werde zu Gold, mit Allāhs Erlaubnis." Und es wurde so. Jesus teilte das Gold in 3 Portionen und sagte: "Ein Drittel für mich, ein Drittel für dich und ein Drittel für den der das Brot genommen hat." Efraim sagte: "Ich war es, der das Brot nahm." Jesus erwiderte: "Das Gold gehört alles dir."

Jesus verließ ihn dann und zwei Männer kamen zu ihm [dem Begleiter Jesus] in der Wüste und wollten sein Gold stehlen und ihn töten. Er sagte zu ihnen: "Lasst uns doch das Gold in drei teile aufteilen, und wir schicken einen von euch in die Stadt damit er uns was zu essen kauft. Efraim wurde geschickt doch auf dem weg dahin dachte er sich selbst: "Warum soll ich das Gold mit den beiden aufteilen? Ich sollte besser das Essen vergiften und das Gold für mich alleine behalten." Er ging und tat es auch.

Während er weg war, haben auch die beiden einem Plan geschmiedet und sagten zu einander: "Warum sollen wir ihm ein Drittel von dem Gold geben? Lass uns ihn stattdessen töten und das Gold nur unter uns beiden aufteilen." Als er zurück kam, töteten sie ihn und aßen die Nahrung die er mitbrachte und starben. Das Gold blieb in der Wüste mit den drei Männern tot daneben liegend. Jesus ging vorbei und fand sie in dieser Lage vor. Er sagte zu seinen Gefährten: "Die Dunyā [Welt] ist wie diese Goldstücke, jeder macht Tawaf (Umkreist) sie, doch bleibt es am Ende niemanden über."

[Ibn Abi ad-Dunyā, Dhamm ad-Dunyā Nr.87; Imam Ghazālī, Îhyâ-yı Ulûmîddin 3:267; Ibn Asākir, Sirāt S.97]

Und als Gott die Verpflichtung derer, denen das Buch zugekommen ist, entgegennahm: «Ihr müßt es den Menschen deutlich machen und dürft es nicht verschweigen.» Da warfen sie es hinter ihren Rücken und verkauften es für einen geringen Preis. Schlecht ist, was sie erkaufen. (Quran Sure 3:187)

Jesus, der Friede Allāhs sei auf ihm, lief auf dem Wasser!

 

Von Fudayl ibn Iyyād [rahimahullāh] wird überliefert:

 

عَنِ الْفُضَيْلِ بْنِ عِيَاضٍ قَالَ : قِيلَ لِعِيسَى ابْنِ مَرْيَمَ : يَا عِيسَى ، بِأَيِّ شَيْءٍ تَمْشِي عَلَى الْمَاءِ ؟ قَالَ : بِالْإِيمَانِ وَالْيَقِينِ . قَالُوا : فَإِنَّا آمَنَّا كَمَا آمَنْتَ وَأَيْقَنَّا كَمَا أَيْقَنْتَ . قَالَ : فَامْشُوا إِذًا . قَالَ : فَمَشَوْا مَعَهُ فِي الْمَوْجِ فَغَرِقُوا . فَقَالَ لَهُمْ عِيسَى : مَا لَكُمْ ؟ فَقَالُوا : خِفْنَا الْمَوْجَ . قَالَ : أَلَا خِفْتُمْ رَبَّ الْمَوْجِ . قَالَ : فَأَخْرَجَهُمْ ثُمَّ ضَرَبَ بِيَدِهِ إِلَى الْأَرْضِ ، فَقَبَضَ بِهَا ثُمَّ بَسَطَهَا ، فَإِذَا فِي إِحْدَى يَدَيْهِ ذَهَبٌ ، وَفِي الْأُخْرَى مَدَرٌ أَوْ حَصًى ، فَقَالَ : أَيُّهُمَا أَحْلَى فِي قُلُوبِكُمْ ؟ قَالُوا : هَذَا الذَّهَبُ . قَالَ : فَإِنَّهُمَا عِنْدِي سَوَاءٌ

 

"Sie [die Jünger] sagten zu Jesus, dem Sohn der Maria: "Oh Jesus! Womit gehst du auf dem Wasser?" Er, der Friede sei auf ihm, erwiderte: "Mit dem Glauben und mit der Gewissheit." Sie sagten: "So glauben wir, wie du glaubst, und wir haben erkannt, wie du erkannt hast." Er [Jesus] sagte: "So lauft." Sie stiegen mit ihm auf die Wellen, aber sie sanken. Er fragte: "Was ist mit euch los?" Sie antworteten: "Wir fürchten die Wellen." Da sagte er ihnen: "Und fürchtet ihr denn nicht den Herrn der Wellen*?" Er holte sie aus dem Wasser und schlug mit den Händen auf den Boden und griff hinein. Dann breitete er die Hände aus und in einer Hand war Gold und in der anderen Lehm oder Kieselsteine. Dann fragte er sie: "Welches ist in eurem Herzen besser?" Sie antworteten:, Das Gold." Da sagte er: "Für mich sind beide gleich."

 

[Ibn Kathīr, al-Bidāya wa an-Nihāya, Band 2 Seite 495-496]

Shaykh Sayyid Abdulqadr al-Jîlânî (Quddisa sirruhu) sagte:
"Ich habe Allah nicht mit dem Nacht gebeten, mit dem fasten und mit dem Wissen aneignen erreicht. Sondern neben all diesen durch die Großzügigkeit, Demut und durch ein reiches Herz!"

 

[al-Khānī, al-Bahjat al-Saniyya, s. 21]

 

Aus dem worten von Shaykh Sayyid Abdulqadr al-Jîlânî nehmen wir heraus:
Das was die Menschen von Allah trennt, ist ihre Interesse zur Dunya (Diesseits). Sind Opfer ihrer eigenen Nafs (Triebseele). Es gibt nichts größeres als dies, was einen daran hindert. Wenn der Mensch seine großzügig- und großmütigkeit steigert sinkt seine zuneigung zur Dunya (Diesseits). Somit erreicht man die Großzügigkeit, Demut und ein reiches Herz! Und im Herzen verschwindet die liebe zu anderen dingen was nicht für Allah ist. So das der Diener sich Allah nährt.


Ebenso wie es Shaykh Atâ'ullah as-Sakandarî sagte:
"Haq ta'ālā's (Allah)'s befehlen zu folgen und ihm Nahe sein zu können, muss man alle wiedersprechende merkmale der Dienerschaft verlassen."

 

Aus dem grund sagten einige Arifin (Rechtschaffene/Weise):

"Es ist nicht wichtig ob du in Mekka bist oder wo anders. Das wichtigste ist, dass der Diener sich auf dem weg Allah's befindet in der besten Art und Weise sich in diesem weg durch arbeitet."

 

[Shaykh Muhammad Bahâ'uddîn Shah Naqshiband, Qutb al-arifin, s. 47]

Imam Shafii (radiyallahu anh) sagte:
„O Ahlu Bayt des Gesandten Allāhs.
Allāh machte die Liebe zu euch uns zur Pflicht im Qurʾān den Er herabsandte.

Derjenige der euch im Segenswunsch (salli/bārik) nicht erwähnt, dessen Gebet war nichtig.

Dies genügt als Ehre für euch, einen höheren Lob gibt es nicht.“

وللإمام الشافعي رضي الله عنه: يا أهل بيت رسول الله حبكم فرض من الله في القرآن أنزله كفاكم من عظيم القدر أنكم من لم يصل عليكم لا صلاة له

[
Muhammad Afif adh-Za’bî, Diwan al-Imam al-Shafi'i, Beirut: Dāru l-Fikr, s.72; Abū Bakr ad-Dimyātī, ḥāshiya ʾiʿānatu t-tālibīn, s. 200, Dāru l-Fikr, 1. Auflage, 1418/1997]

-

İmam Şafiî (radiyallahu anh) başka bir sözünde Ehl-i Beyt sevgisinin farz olduğunu şöyle dile getirir:
“Ey Resûlulllah’ın Ehl-i Beyti! Sizi sevmek bize farzdır. Allah indirdiği Kur’an’da böyle emretmiştir. Size salât okumadan namaz kılanın namazının kabul olmaması, sizin için en büyük bir övünç kaynağıdır ve bu size kâfidir.”

 

[Muhammed Afif ez-Za’bî, Divânu’ş-Şâfii, 72]

Ein Derwisch betrachtete den gestirnten Himmel und sagte: "Oh Gott! Wenn das Dach Deines 'Gefängnisses' schon so schön ist, wie schön muss erst das Dach Deines Gartens sein!"

 

-Fariduddin Attâr, persischer Dichter
[Das Buch der Geheimnisse, 13/3, S.84]

Das einzige Rettungsboot der Menschheit, ist die Ahlubayt.

[Sayyid Muhammad Sâqî al-Hussaini (Quddisa sirruhu)]

 Liebe ist eine schwere Last, die nicht jeder tragen kann.


[Sayyid Muhammad Sâqî al-Hussaini (Quddisa sirruhu)]

Karāmat von Imam Mūsā al-Kāzim (Radiyallahu anh).


Hārūn ar-Raschīd brach Imam Mūsā Kāzim ins Gefängnis und sperrte ihn ein. Und er sah später im Traum Ali (Radiyallahu anh) der einen Bajonet in der Hand hatte und zum Khalif Hārūn ar-Raschīd sagte: "Lasse Mūsā Kāzim frei! Oder ich zerschneide dich damit." Darauf wachte er in Angst auf und befahl umgehend ihn zu entlassen. Außerdem befahl der Khalif als Schadensersatz ihn 30.000 Dirham zu geben.

[al-Samhudi, Jawāhir al-'iqdayn fī faḍl al-sharafayn, s.445; Ibn Hajar al-Haythami, al-Sawa'iq al-Muhriqa, 2/592]

Die Wichtigkeit des Gebets


Von den Ahlu Bayt Imamen Zain al-ʿĀbidīn (Radiyallahu anh)'s Haus stand in Flammen, als er in Sujud (mit dem Angesicht auf den Boden) war.
Die Menschen riefen: "Das Haus steht in Flammen!"
Aber er hob seinen Kopf nicht vom Sujud, bis das Feuer von selbst ausging.
Daraufhin sagten sie: "Wir riefen zu dir! Hast du uns nicht gehört?"
Er sagte: "Mich hat ein größeres Feuer als dieses davon abgehalten."

[Ibn al-Jawzi, Tadhkirat al-khawāṣ, s. 617]

Der gute Charakter (Ahlāq)


Der Ahlu Bayt Imam Zain al-ʿĀbidīn (Radiyallahu anh) besaß über einen schönen Charakter (Ahlāq). Eines Tages sagte jemand etwas schlechtes über ihn, darauf zog er seinen Mantel aus und schenkte es ihm.

[Imam ash-Sha'rānī, Al-Ṭabaqāt al-Kubrā, 1/32; Imam Ghazālī, Îhyâ-yı Ulûmîddin, 3/1667; al-Yafi'i, Rawd al-Rayahin, s.113; Abd al-Majid al-Khani, al-Hadaiq al-wardiyya, s.35]

Als Zain al-ʿĀbidīn (Radiyallahu anh) zugetragen wurde, dass man schlecht über ihn redete, suchte er denjenigen auf, unterhielt sich mit ihm eine Zeit lang und fragte schließlich: "Wenn es wahr ist, was du sagst, so bitte ich um Allahs Vergebung. Aber wenn es die Unwahrheit über mich ist, so möge Allah dir verzeihen und sein Frieden und Segen über dir sein.

[Ibn al-Jawzi, Tadhkirat al-khawāṣ, s. 617; Hasan al-Shablanji al-Shafi'i, Nūr al-abṣār fī manāqib Āl Bayt al-Nabī al-mukhtār, s.327]

Imam Zain al-ʿĀbidīn (Radiyallahu anh) war unterwegs zur Moschee und auf dem Weg kam ihm ein Mann entgegen, der ihn beschimpfte und erniedrigende Worte aufsagte. Imam Zain al-ʿĀbidīns Helfer gingen auf den Mann zu, worauf er sie (seine Helfer) daran hinderte. Er (Zain al-ʿĀbidīn) drehte sich zu dem Mann um und sagte: "Du bist noch von vielen unserer Fehler unkundig, benötigst du etwas, was ich für dich tun könnte? Wir könnten dir behilflich sein." Daraufhin schämte sich der Mann und bereute sein Fehlverhalten. Imam Zain al-ʿĀbidīn (Radiyallahu anh) gab ihm 1000 Dirham, zog seine zweite Kleidung aus und übergab es dem Mann. Der Mann drehte sich um und rufte: "Ich bezeuge, dass du wahrlich von den Nachkommen des Propheten (sallallahu alayhi wa sallam) bist!" ...

[Ibn al-Jawzi, Tadhkirat al-khawāṣ, s. 625; al-Samhudi, Jawāhir al-'iqdayn fī faḍl al-sharafayn, s.443; Hasan al-Shablanji al-Shafi'i, Nūr al-abṣār fī manāqib Āl Bayt al-Nabī al-mukhtār, s.330]

Ibn Jud'an (Radiyallahu anh) berichtet:
"Sâbit fragte Anas ibn Mâlik (Radiyallahu anh): "Hast du mit deinen Händen schonmal den Propheten (sallallahu alayhi wa sallam) berührt?" Er sagte: Ja! "Daraufhin küsste Sâbit (Radiyallahu anh) die Hand von Anas ibn Mâlik (Radiyallahu anh)."

[Sahih Buhari, Adab´ul mufrad: 445, Nr. 974; Imam Ahmad ibn Hanbal, al-Musnad, 3/111]

Al-Wazi ibn Amir (Radiyallahu anh) berichtete:
"Wir kamen in Medina an und uns wurde gesagt: Das Rasulallah (sallallahu alayhi wa sallam) hier ist, daraufhin nahmen wir (Rasulallah`s) seine Hände und Füße und küssten diese."

[Sahih Buhari, Adab´ul mufrad: 445, Nr. 975; Sahih Buhari, at-Tārīkh'ul-kabīr, 3/447; Sunan Abu Dawud, Adab, 148-149, Nr: (5225); Imam al-Mizzy, Tahdzibul-kamal Fi Asma al-Rijal, 9/266]

(Abbâs's sklave) Shuhayb (Rahmatullahi alayhi) berichtete:
"Ich sah Ali ibn Abi Tâlîb (Radiyallahu anh) wie er die Hände und Füße von seinem Onkel Abbâs (Radiyallahu anh) küsste."

[Sahih Buhari, Adab´ul mufrad: 445, Nr. 976; Imam al-Mizzy, Tahdzibul-kamal Fi Asma al-Rijal, 13/240; Imam Adh-Dhahabī, Siyār a’lām an-Nubalā, 2/94]

Mein Junge!

Denke an die Menschen, die vor dir gekommen sind, wie die Nabi's (Boten) und die Rasul's (Propheten), die Dhalimin (Unterdrücker) und die Sultan's (Herrscher)! Sie alle sind von uns gegangen. Sie sind nun alle weg, als ob sie nie auf dieser Welt gewesen seien. Sie sind gekommen und gegangen, und auch wir werden gehen.

Daher sollst du mit den Salih (Frommen) leuten sein, damit du mit ihnen wiederauferstehst an jenem Tage. Denn sie werden in diesen Ayat erwähnt:

أُولَٰئِكَ حِزْبُ اللَّهِ ۚ أَلَا إِنَّ حِزْبَ اللَّهِ هُمُ الْمُفْلِحُونَ

"Allah hat Wohlgefallen an ihnen, und sie haben Wohlgefallen an Ihm. Sie sind die Leute Allahs. Siehe, die Leute Allahs sind die, denen es wohl ergeht." (Quran Sure 58:22)

[Shaykh al-Sayyid Ahmad al-Rifa'i, al-Burhān al-mu’ayyad, s.213]
I. Das schöne Charakter und die Usul der Erziehung von den Muridin (schüler)

1. Wählt das Ärmlichsein statt dem Weltlichen

Khawaja Alauddin al-Buhari al-Attar (Quddisa sirruhu) sagte:
"Unser Imam, Muhammad Bahauddin Shah Naqshiband (Quddisa sirruhu) bevorzugte das Ärmlichsein und verließ das diesseitige Leben. Er interessierte sich nicht für das Vergängliche, sondern strengte sich an von der Mâsiwâ (alles außer Allah) fern zu bleiben. Alle seine heiligen Worte zeigten den Wert des Ärmlichseins und er pflegte den Armen Liebe zu schenken.

Einmal sagte er: "Alles was ich fand, fand ich in dieser Eigenschaft, in dem Zustand (Hâl) des Ärmlichseins."

[Salahuddin ibn al-Mubārak al-Buhari, Anîs al-ṭâlibîn wa 'uddat as-sâlikîn, Kapitel 3, s.63]

Abū Hanifa (Radiyallahu anh) hatte tausende Schüler, davon erreichten vierzig die Stufe des Mujtahid's.

[al-Kardari, Manaqib al-Imam al-A'zam Abu Hanifa, 2/218]

Die berühmtesten seiner Schüler (Mujtahid) sind:
Abū Yūsuf, Muhammad ibn al-Hasan al-Shaybānī, Dāwūd al-Tā’ī, Asad ibn ‘Amr, Hasan ibn Ziyād, al-Qasim ibn Ma'n, 'Alī ibn Mushir, Hibbān ibn Alī.

-

Ebû Hanife'nin binlerce talebesi olmuş, bunların kırk kadarı müctehid mertebesine ulaşmıştır.
[el-Kerderî, Menâkıbu'l-İmâm Ebû Hanife, 2/218].

Müctehid öğrencilerinden en meşhurları Ebû Yusuf, Muhammed b. Hasan es-Şeybânî, Dâvûd et-Tâi, Esed b. Amr, Hasan b. Ziyâd, Kasım b. Maan, Ali b. Mushir, Hibban b. Ali'dir.

"Dem Ahlu Bayt gegenüber Dhulum (Unrecht), ist gegen der Dunya ein Dhulum."

[Sayyid Muhammad Sâqî al-Hussaini (Quddisa sirruhu)]

Buhari ve Ebu Davud’de nakledilen Hadis-i Şerif’te
Hz. Aişe (Radiyallahu anhâ) der ki:

كَانَ رَسُولُ اللّٰهِ صَلَّى اللّٰهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ يَضَعُ لِحَسَّانَ مِنْبَرًا فِى الْمَسْجِدِ يَقُومُ عَلَيْهِ قَائِمًا يُفَاخِرُ عَنْ رَسُولِ اللّٰهِ صَلَّى اللّٰهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ أَوْ قَالَ يُنَافِحُ عَنْ رَسُولِ اللّٰهِ صَلَّى اللّٰهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ وَيَقُولُ رَسُولُ اللّٰهِ صَلَّى اللّٰهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ اِنَّ اللّٰهَ يُؤَيِّدُ حَسَّانَ بِرُوحِ الْقُدُسِ مَا يُفَاخِرُ أَوْ يُنَافِحُ عَنْ رَسُولِ اللّٰهِ صَلَّى اللّٰهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ. (خ د ت عن عائشة)

“Rasulullah (Sallallahu aleyhi ve sellem) şair olan Hassan’a Mescid’de bir minber koyar, Hassan’da onun üzerinde durarak Rasulullah (Sallallahu aleyhi ve sellem)’i öven veya müdafaa eden kasideler söylerdi ve Rasulullah (Sallallahu aleyhi ve sellem) de: Allah’ın Rasulünü övdüğü veya müdafaa ettiği sürece, Allah’u Teala, Hassan’ı Ruh’ul-kudüs (Cebrail Aleyhisselam) ile destekler!” derdi.

[Sahih-i Buhari, Edeb 91; Sünen-i Tirmizi, Edeb 103; Rudani, Cem’ul-Fevaid, Hadis No: 8180.]

 

Erleuchtet eure Herzen mit der Liebe zur Ahlu Bayt des Propheten (sallallahu alayhi wa sallam).

[Shaykh Sayyid Ahmad ar-Rifâi (Quddisa sirruhu)]
-Kalplerinizi Hz. Peygamberin (sallallahu aleyhi ve sellem)'in ehlibeytini severek Nurlandirin.

[Şeyh Seyyid Ahmed ar-Rifa'i (Kuddise sirruhu)]
Resulallah (sallallahu aleyhi ve sellem) söyle buyurdu:
“Ben, ancak güzel ahlâkı tamamlamak için gönderildim.”

[Imam Malik, Muvatta, Husnü'l Halk, 8; Imam Ahmed, Müsned, 2/381]

Ebû Mûsâ radıyallahu anh şöyle dedi:
Ey Allah'ın Resûlü! Hangi müslüman en üstündür? diye sordum.
"Dilinden ve elinden müslümanların emniyette olduğu kimse" cevabını verdi.

[Buhârî, Îmân 4, 5, Rikak 26; Müslim, Îmân 64, 65. Ayrıca bk. Ebû Dâvûd, Cihâd 2; Tirimizî, Kıyâmet 52, Îmân 12; Nesâî, Îmân 8, 9, 11]

Açıklamalar:
Güzel ahlâklı ve faziletli müslümanı Peygamber Efendimiz, diliyle ve eliyle öteki müslümanlara zarar vermeyen kişi diye tarif etmiştir.

Die Strafe der Ungerechten wird so gewaltig sein wie ihr unrecht!
Oh Allah ermögliche uns die Rache gegen deinen Feinden!

"...Fürchtet den Fluch der Unterdrückten. Denn zwischen ihren Flüchen und Allah ist kein trennender Vorhang."

[Sahih Buhari, Zakat 1, 41, Sadaka 1, 63, Madhalim 9, Magadhi 60, Tawhid 1; Sahih Muslim, İman 31, (19); Sunan Tirmidhi, Zakat 6, (625); Abu Dawud, Zakat 4, (1584); Nasai, Zakat 46, (5, 55)]
-

Zalimlerin Cezası Zulümleri Gibi Şiddetli Olacak!
Allahim bize Intikam nasib eyle!

"...Mazlumun bedduasını almaktan kork. Zira Allah'la bu beddua arasında perde mevcut değildir."

[Buhari, Zekat 1, 41, Sadaka 1, 63, Mezalim 9, Megazi 60, Tevhid 1; Müslim, İman 31, (19); Tirmizi, Zekat 6, (625); Ebu Davud, Zekat 4, (1584); Nesai, Zekat 46, (5, 55)]

"Wenn der Mensch sein Nafs verbessert, wird sich seine Familie, seine Arbeit und seine Welt bessern."

[Sayyid Muhammad Fattah Al-Hussaini (Quddisa sirruhu)]

Bizde büyük yada güçlü olan kazanmaz oğul. Allah kimin yanındaysa o kazanır!

[Seyh el-Ekber Muhyiddin ibn Arabi (kuddise sirruhu)]

İmâm Aḏh-Ḏhahabî (Ez-Zehebî) Raḥimahullâh sagte:

عيسى بن مريم نبي وصحابي فإنه رأى النبي محمد صلى الله عليه وسلم ، وسلّم عليه فهو آخر الصحابة موتا

"İsâ, der Sohn von Maryam (alayhissalām), ist zugleich ein Prophet, als auch ein Ṣaḥâbî, da er den Propheten Muhammad ﷺ (während der Nachtreise) sah und ihn grüsste, somit wird er der letzte Ṣaḥâbî sein, der stirbt.

[Taǧrîd Asmâ' aṣ-Ṣâḥâba, 1/432]

Urwah ibn Zubayr (radiyallahu anhum) berichtet, das Rasulallah ﷺ unter der Shahwa (Grünen Kuppel) begraben wurde. Abu Bakr (radiyallahu anh) wurde an der Rückseite vom Propheten ﷺ begraben. Umar ibn al-Khattab, wurde an der Fußspitze von Abu Bakr (radiyallahu anh) begraben. Neben der Shahwa (Grünen Kuppel) Östlich davon ist ein freier Sarg wo niemand drin ist. So wie es überliefert wurde, wird Isa ibn Maryam dort begraben werden. Und Allah weiß es am besten.

[İmâm Muhammad ibn Sulayman al-Jazuli al-Simlali ash-Shadhili, Dala'il al-Khayrat wa Shawariq u'l Anwar Fi Dhikri's Salat Alan Nabiyyi'l Mukhtar, s. 374-379]

Al-Ghawth al-Azam Sayyiduna Imâm Abdulqadr al-Jîlânî (Quddisa sirruhu) schreibt in seinem Werk:
"Die wahren Fuqaha (Rechtsgelehrten), sind Diejenigen, die auf dem Weg der Sûfîs sind. Sie säubern sich von den teuflischen Begierden. Sie gehören den "Abdal (Diejenigen, die sich dem Weg von Allâh gewidmet haben) und den Awliyâ (Gottesfreunden) an."

[Shaykh Sayyid Abdulqadr al-Jîlânî, Al-Ghuniya Tut Tâlibi Fi Tariq al Haqq, seite 449]

Sayyiduna Imâm Abdulqadr al-Jîlânî (Quddisa sirruhu) hatte lobenswerte Eigenschaften und Taten. So dass, seine zustände (hal) und wunder (karamat) sagenhaft bekannt sind.

Shaykh Izzadin ibn 'Abd al-Salam (Rahimahullah) sagte: Es gibt keinen anderen Walī der zu uns kam mit dem wundern (karamat) wie Shaykh Abdulqadr al-Jîlânî (Quddisa sirruhu).

[Adab as-Suluk wa at-Tawassul ila Manazil al-Muluk, s.24]
Eine antwort von Ibn Taymiyya an die Najdis die Ahlu Tasawwuf und die Turuqs beleidigen, er (ibn Taymiyya) sagte:
"Der Qutb, der Sultan der Awliya Sayyiduna Shaykh ‘Abdulqadr al-Jilani (Qaddasallahu sirruhu) ist der größte Gelehrter seiner Zeit. Er beachtete die Scharia, seine gebote und verbote mit sorgfalt und bevorzugte die Handlung mit der Scharia vor dem Tasawwuf. Er folgte nicht seinen Nafs (Gelüsten) sondern züchtigte ihn dauerhaft.

[Adab as-Suluk wa at-Tawassul ila Manazil al-Muluk, s.16]

Gegenüber den Menschen loyal/treu zu sein, verbindet die Herzen und erhöht die Zuneigung/Liebe (Muhabbet) zu einander.

[Sayyid Muhammad Sâqî Al-Hussaini (Quddisa sirruhu)]
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İnsanlara karşı vefalı olmak gönlümüzü birleştirir, muhabbetimizi artırır.

[Seyyid Muhammed Saqi el-Huseyni (Kuddise Sirruhu)]

Pîr-i Türkistan Veli Hâce Ahmed Yesevî (kuddise sirruhu) hazretleri buyurdu ki:

“Ey Dostlar! Sakın ola ki, câhil olanlarla dostluk kurmayınız.”

“Akıllı ve uyanık kimse isen, dünyâya hiçbir zaman gönül bağlama. Şeytan seni kandırıp, dünyâya meyletmeni temin ederse, artık seni idâresi altına almış demektir. Bundan sonra seni felâketlerden felâketlere sürükler de haberin bile olmaz.”

“Himmet kuşağını çok kuvvetli bir şekilde beline sarmayan insan, dünyâya olan meyl ve muhabbetten kurtulamaz. Allah yolunda göz yaşları dökerek ağlamadıkça, Allahü teâlâya âit ince sırlara kavuşamaz ve bu yolda hiç ilerleyemez.”

“İslâmiyetin emir ve yasaklarına uymakta gevşek davranan kimse, insanı Allahü teâlâya kavuşturan yolda ilerleyemez. Gönlü ve kalbi ile dünyâ düşüncelerinden sıyrılıp, yalnız Allahü teâlâya yönelmedikçe, hakîkat meydanında bulunmak mümkün değildir. Bunlar hakkı idrâk etmekten uzaktırlar.”

“Ey dostlar! Bir kimse, Allahü teâlânın aşkı ile yanıp yoğrularak, bu deryanın çok mahir bir dalgıcı olmadıkça, bundan çok daha derin olan vahdaniyet denizine giremez. Zira ki, ona girmek için çok usta bir dalgıç olmak lâzımdır.”

“Gönlünde Allahü teâlânın aşkını taşıyanlar, dünyâ ile tamamen alâkalarını kesmişlerdir. Halk içinde Hak ile olurlar. Bir an Allahü teâlâyı unutmazlar.”

“Ahkâm-ı İslâmiyyeyi tam bilmeyen, tatbik etmeyen bir kimse, evliyâlık yolunda bulunmağa kalkarsa, bunun îmânını şeytan çalar. Emîr ve yasaklara uymakta gevşek olanlar, sonra da evliyâlık yolunda bulunduğunu, ilerlediğini, hattâ kendisinde ba’zı hâllerin meydana çıktığını zanneden kimseler bu noktada çok yanılırlar. Bu hâllerinin rahmânî olduğunu zannederler. Halbuki bilmezler ki, abdestte, namazda alış-verişte öyle noksanları vardır ki, yediği içtiği haramdır. Kendisinde var zannettiği o hâller, şeytanın oyunudur. Şeytan onu idâresine almış, istediği gibi hareket ettirmekte, o ise velî olduğunu zannetmektedir. Bunlar ne kadar zavallı ve bedbahttırlar.”

“Çeşitli günahlar sebebiyle, paslanmış bir hâl alan gönüller için çâre şudur ki, Allahü teâlâya çok tövbe, istiğfar etmeli. Her zaman Allahü teâlâyı düşünmeli, O’nun râzı olduğu, beğendiği işleri yapmalı, hiçbir zaman O’ndan gâfil olmamalıdır.” “Malının çokluğu dillere destan olan Karun bile, malının hayrını, fâidesini göremedi. Nihâyet toprak altında yok olup gitti.”

“Kâfir bile olsa, hiç kimsenin kalbini kırma. Kalb kırmak, Allahü teâlâyı incitmek demektir.”

“Nefse uymak yolunda bulunan kimse rüsvâ olmuştur. Artık, yatarken, kalkarken onun yoldaşı şeytandır.”

“Garîblere merhamet etmek, Resûlullahın ( aleyhisselâm ) sünnetidir. Nerede bir garîb görsen, ona olan merhametinden dolayı gözyaşların akmalıdır.”

“Gönlü kırık, zavallı ve garîb birini görsen, yarasına merhem ol. Onun yoldaşı ve yardımcısı sen ol.”

[Hâce Ahmed Yesevî, Divan-ı Hikmet]
-Pîr-i Türkistan Veli Hâce Ahmed Yesevî (kuddise sirruhu) hazretleri buyurdu ki:
"Şeriat, tarikat ve hakikattan nasip almak isteyen, büyük velilerin makamına ulaşmak, Cehennem’den kurtuIup Cennet’e kavuşmak isteyen kişi iIim tahsiI etmeIidir."
[Hâce Ahmed Yesevî, Divan-ı Hikmet]
-Pîr-i Türkistan Veli Hâce Ahmed Yesevî (kuddise sirruhu), şeyhi Arslan Baba'dan aldığı icazet üzerine çok sevdiği Türkistan'dan Horasan, Şam ve Irak taraflarına giderek diyar diyar gezdiğini, gurbetin insanı bilgin, pişkin ve seçkin kıldığını, ancak öz şehri Türkistan hasretinin kendisini alevler gibi sardığını husûsiyetle belirmektedir. Artık, “garip” bir derviştir:

Vah ne yazık, ne yapacağım gariplikte?
Gariplikte gurbet içinde kaldım işte.
Horasan'ı, Şam'ı, Irak'ı niyet kılıp,
Garipliğin çok kadrini bildim işte.

Neler gelse, görmek gerek o Hüda'dan;
Yusuf'unu ayırdılar o Ken'ân'dan;
Doğduğum yer o mübârek Türkistan'dan;
Bağırıma taşlar vurup geldim işte.

Gurbet değse, pişkin kılar çok hamları,
Bilgili kılar, seçkin kılar çok âmları;
Keçe giyer, bulsa yiyer taamları;
Onun için Türkistan'a geldim işte.

[Hâce Ahmed Yesevî, Divan-ı Hikmet, 8/1,2,3]
-Pîr-i Türkistan Veli Hâce Ahmed Yesevî (kuddise sirruhu) hazretleri buyurdu ki:
GönIünde AIIahü teaIanın aşkını taşıyanIar dünya iIe tamamen aIakaIarını kesmişIerdir. BunIar haIk içinde Hak iIe oIurIar. Bir an AIIahü teaIayı unutmazIar.

Günahlar sebebiyle, paslanan gönüllerin kurtuluşu Allahü teâlâya çok tövbe, istigfâr etmek, her zaman Allahü teâlâyı düşünmek, O’nun râzı olduğu, beğendiği işleri yapmak ve hiçbir zaman O’ndan gâfil olmamakla mümkündür

[Hâce Ahmed Yesevî, Divan-ı Hikmet]
-Pîr-i Türkistan Veli Hâce Ahmed Yesevî (kuddise sirruhu) hazretleri buyurdu ki:
AkıIIı ve uyanık bir kimse isen, dünyaya gönüI bağIama. Şeytan seni kandırıp dünyaya meyIettirirse, seni emri aItına aImış demektir. Bundan sonra feIaketten feIakete sürükIenirsin de hiç haberin oImaz.

[Hâce Ahmed Yesevî, Divan-ı Hikmet]

Der Prophet Muhammad (sallallahu alayhi wa sallam) sagte:
„Allah ließ die Barmherzigkeit aus 100 Teilen entstehen, behielt davon 99 Teile bei sich und sandte nur einen Teil davon auf die Erde hinab. Aus diesem Teil üben die Geschöpfe Barmherzigkeit untereinander aus...“ (Sahih Buhârî, Adab, 19)

„Wer nicht barmherzig ist, der findet auch kein Erbarmen.“ (Sahih Muslim, Fadâil, 66)

„Den Barmherzigen ist Allah barmherzig. Seid barmherzig gegenüber denen, die auf Erden sind, dann sind auch die im Himmel (die Engel) euch gegenüber barmherzig.“ (Abû Dâwûd, Adab, 58)

"Ein Merkmal der Juhals (Unwissenden) ist, dass sie sofort den weg des Takfirs einschlagen."

[Imam Gazzâlî, Faysal al-Tafriqa bayn al-Islam wa'l-Zandaqa, s. 56]

Fatih Sultan Mehmed und sein Muhabbat (Zuneigung) zu den Awliyah'ullah (Freunde Allahs).

Fatih Sultan Mehmed, besuchte ständig die Wali's und die Awliyah'ullah und fand unter ihnen Frieden. Denn durch ihren *Fayḍ (Feyz) und Barakah (Segen) füllte und überfloss sein Herz mit Wajd (Ekstase).

Eines Tages wünschte er sich den Awliyah seiner Zeit Shaykh Abu'l Wafa (Quddisa sirruhu) zu besuchen. Er ging mit seiner Gehilfen zu der Dergah (tekke) und als er sah das die Tore der Dergah für ihn geschlossen wurde, wobei es für jeden immer offen war, wurde der Sultan traurig und sein gesicht blass.

Auch der Shaykh Abu'l Wafa war im selben zustand. Die Muridin (schüler) schweigten und konnten den Grund nicht fragen aus Adab vor dem Shaykh. Jedoch fragten sie sich unter einander "was der sir (geheimnis)" dahinter ist und wie dass sein kann das eine Tür sogar für die besoffenen offen hat aber für eine hohe persönlichkeit der in den Hadithen Prophezeiht wurde geschlossen?

Der Sultan ging dann in einem betrübten zustand zurück...

Derjenige der eine Ära schließt und ein neues eröffnete, das Byzantinische Reich stürzte aber in die Dergah in dem die Herzen erobert werden nicht hinein kam und wieder zurück musste.

Nach dem eine Zeit verging hatte Fatih Sultan Mehmed den bedürfniss im Herzen was ihn nicht los gelassen hatte den Shaykh Abu'l Wafa wieder zu besuchen und ging mit seiner Gehilfe wieder vor die Dergah und begegnete wieder das selbe Bild, "Die Tore Geschlossen".

Der Sultan war entsetzt und sagte seinem Gehilfen: "Geh mit Adab hinein in den Frieden! Und finde heraus was dahinter steckt was der Rätsel ist? Was es nur für ein seltsamer zustand ist?

Der Gehilfe ging hinein, Shaykh Abu'l Wafa sagte zum gehilfen:" Wir wissen das der Sultan sehr empfindlichen und lebhaften Herz hat. Und wenn er hier rein kommt und das spirituelle Vergnügen schmeckt, wird er nicht mehr die Dergah verlassen, sowie in die Staatsverwaltung nicht zurückkehren. Jedoch ist die Ummah und der Besitz ihm anvertraut. Wenn niemand mit dem fähigkeit wie er sein platz füllt, würde die Ummah, sein besitz schaden davon nehmen so das wir beide großen sünden bekommen hätten.

Und danach wird seine Seele mit der Manawi Luft (spirituelles Atmosphäre) von uns füllen, alles was er besitzt in die Dergah investieren.. und das Irdische liebe könnte die Herzen unserer Muridin (schüler) erobern und dies würde unsere Ordnung zerstören!

Wir sind für unseren Sultan stehts im Dua und Gunst zustand sowie in unserem Herzen."

Sein Gehilfe verlies die Dergah, worauf der Sultan neugierig auf das Ergebnis wartete und seinem gehilfen fragte: "Wie war der Ausdruck des Shaykhs?

"Der Gehilfe sagte: "Mein Sultan, als Shaykh Abu'l Wafa diese worte aufsagte, müsste sein Herz in so einer Trennungsschmerz sein das Tränen aus seinem Augen floßen."

Fatih Sultan Mehmed neigte seinen Kopf nach unten. Mit blicken worin er zu einer anderen Welt zurück gegangen ist, sowie die Blätter im Herbst von den Bäumen fallen, floßen ihn die tränen. Ein Treffen mit Shaykh Abu'l Wafa ist nie möglich (nasip) geworden.

Als nach mehreren Jahre später Fatihs Todes nachricht Shaykh Abu'l Wafa erreichte, eilte er in den Palast des Sultans und verrichtete seinen Todesgebet.

[Tafsir Ruh al-Bayan, 3/35-36]

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Fatih Sultan Mehmed’in Allah dostlarına olan muhabbeti

Fatih Sultan Mehmed, velilerin, Allah dostlarının ziyaretlerinden büyük bir huzur bulurdu. Onların feyz ve berekatından gönlü vecd ile dolup taşardı.

Bir gün, vaktin evliyasından Şeyh Ebu’l Vefa Hazretleri’ni ziyaret etmeyi çok arzuladı. Erkanı ile birlikte tekkenin kapısına kadar gitti. Ne görsün ki, herkese açık olan kapı, maalesef kendisine kapatılmıştı.

Hünkar çok üzüldü; rengi soldu.

İçeride Ebu’l Vefa Hazretleri de aynı durumda idi. Müridan da edeben bir şey soramıyordu. Fakat içlerinden “bu işin sırrı nedir” diyerek hayetle hadisenin seyrini merak ediyorlardı. Nasıl olur ki, bir sarhoşa bile açık olan kapı, müjdeli bir hadisi şerifin tecellisine mazhar olan zata kapatılmıştı?

Fatih, mahzun bir şekilde geri döndü…

Bir çağ kapayıp, bir çağ açan, Bizans surlarını yerle bir eden ulu hakan, bir gönül erinin tekkesinin esrarlı kapısını açamadan geri dönmüştü.

Aradan bir zaman geçtikten sonra Hünkar, yine hassas kalbinin derinliklerinden gelen bir heyecan ile Ebu’l Vefa Hazretlerini ziyarete hazırlanıp, erkanı ile tekrar oraya gittiler. Yine aynı manzara; kapı kapalı!..

Hünkar’ın dehşeti arttı. Yaverine:
“Kemal-i edep ile huzura gir! Anla bu iş neyin nesi? Bu muamma nedir? Bu ne acep bir haldir?” dedi.

Yaver huzura girdi. Ebu’l Vefa hazretleri yavere dedi ki:
“Hünkarımız Fatih’in hassas ve coşkun bir gönlü vardır. Buraya girer de bizim alemimizdeki zevki tadarsa, bir daha ayrılmak istemez ve devletin idaresine dönmez. Lakin bu mülk ve ümmet O’na emanettir. Kendisi kadar liyakatli bir kimse gelip O’nun yerini dolduramaz ise, mülk ve ümmet zarar görür. O da, ben de günahkar oluruz.

Sonra; ruhu buranın manevi havası ile dolacak, neyi varsa buraya getirip infak edecek.. Dula, yetime, garibe, biçareye ve bikese gidecek olan imkanlar buraya akacak! Aynı zamanda müridanın gönlüne dünya muhabbeti girecek, düzenimiz bozulacak!

Hünkarımız efendimize bizler buradan dua ve teveccüh halindeyiz. Gönlü, gönlümüzün içindedir…” buyurdu.

Yaver huzurdan ayrlıp, tekkenin kapısında merakla neticeyi bekleyen hünkar’a bu sözleri nakledince, Hünkar sordu:
“Hazret bu hisleri ifade ederken nasıldı?”

“Hünkarım! Ebu’l Vefa Hazretleri, bir taraftan bu sözleri söylerken, diğer taraftan da gönlü hicran ile yanmış olmalıydı ki, gözlerinden damlalar dökülüyordu.” Dedi.

Fatih başını önüne eğdi. Ufuklara sığmayan bakışları, derin, mehtaplı bir gece gibi başka bir aleme döndü. Baharda dallarda biriken şebnemler gibi gözünden yaşlar dökülmeye başladı. Ebu’l Vefa Hazretleri ile görüşmek kendisine hiç nasip olmadı.

Vatka ki Fatih’in vefat haberi gelince, Ebu’l Vefa Hazretleri saraya gitti. Hünkarın cenaze namazını kıldırdı.

[Rûhu’l-Beyan Tefsiri Tercumesi: 3/35-36]

 

Jene sind es, für die die Gärten von Eden bestimmt sind. Unter ihnen fließen Bäche. Geschmückt sind sie darin mit Armringen aus Gold, und sie tragen "grüne" Gewänder aus Seide und Brokat, indem sie sich darin auf Liegen lehnen. Wie vorzüglich ist der Lohn und wie schön der Lagerplatz! [Quran Sure 18:31]

Grün ist die angesehenste Farbe.
[Tafsir Ruhul Ma’ani, Sure Kahf, ayat: 31]

Grün ist die Farbe die, der Prophet (sallallahu alayhi wa sallam) am meisten liebt.
[Imam Suyuti, 'Amalul Yawmi wal laylah, s.33]

Und viele weitere überlieferungen und gelehrten sagen dies und hier im Bild der Turban des Propheten sallallahu alayhi wa sallam

 

Jeder muss vor der Tat auf seine Absichten schauen. Wenn die Absicht um Allahs wohlgefallen zu erreichen nicht vorhanden ist, ist jede Tat umsonst; hat kein nutzen für den Jenigen; bis er seine Absicht verbessert."(*)

"Die Absicht (Nīya) eines Gläubigen ist segensreicher als seine Taten. Sobald der Gläubige eine Tat (für Allah) macht, geht ein Licht (Nūr) in seinem Herzen auf."

[al-Tabarânî, al-Mu`jam al-Kabîr, Nr. 5942; Bayhaqi, Shu'ab al-Iman, nr. 6860; Abu Nu'aym, Hilyatu'l-awliya, 3/255; Suyūṭī, al-Jāmi' as-Saghīr, nr. 9296]

[(*) Sayyid Muhammad Sâqî al-Hussaini, Adab al-tariq al- 'arifin, s.13]

Der Prophet Muhammad (sallallahu alayhi wa sallam) sagte:

لَوْ لاَ الشُّيوُخُ الرُّكَّعُ لَصُبَّ عَلَيْكُمُ الْبَلاَءُ صَبًّا

Hättet ihr keine Älteren, deren Rücken gekrümmt sind, würden die Plagen wie ein Flut über euch herfallen.

[al-'Ajluni, Kashf al-Khafa', 2/163; al-Munawi, Faidh al-Qadir, 5/344, nr: 7523; Imam Bayhaqī, as-Sunan al-kubrā, 3/34]

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"Beli bükülmüş ihtiyarlarınız olmasaydı, belalar sel gibi üzerinize dökülecekti."

[Al-acluni, keşfü'l-hafa, 2/163; al-münavi, feyzü'l-kadir, 5/344, no: 7523; al-bayhaki, as-sünenü'l-kübra, 3/34]

Der Anständige schweigt aus Anstand, der Unanständige jedoch glaubt er hätte zum schweigen gebracht.

[Shaykh Mawlana Jalāladdīn Muhammad ar-Rūmī (Quddisa sirruhu)]

Walīullāh Imam as-Suyuti [rahimahullāh] sagte in seiner risala:
Shaykh al-Islām, Mujtahid Mutlaq, Taqī ud-Dīn Ibn Daqīq al-Īd [rahimahullāh] befand sich im unterricht von Imam Sayyid al-Sharif Abu'l Hasan ash-Shadhili (Quddisa sirruhu).

[Imam Suyuti, Tayid al-Haqiqa al-Aliya wa Tashyid al-Tariqa Shadhiliya]

Ahlus Sunnah wal Jamah

Imam Tajuddin as-Subki sagte, das die Ahlus Sunnah aus diesen vier Gruppen besteht: 

  1. Die Kalâm Gelehrten der Ahlus Sunnah, dazu gehören die Mâturîdiyya wie auch die Ashâriyya.
  2. Die Rechtsgelehrten (Fuqaha).
  3. Die gemäßigten unter der Ahlu'l Hadith.
  4. Die gemäßigten unter der Ahlu Tasawwuf.“

[Sharh al-'Aqidatu'l Ibn Al-Hajib]

Hasan al-Basrī (ra) sagte:

"Derjenige, der kein Adab (Anstand) hat, der hat kein Ilm (Wissen). Und derjenige, der keine Sabr (Geduld) hat, hat keine (Nähe zur) Din (Religion). Und derjenige, der kein Iffat (Keuschheit) hat, der hat keine (Nähe zu) Allāh."

 

[İbn Hajar al-'Asqalānī; Munabbihāt; Seite 5]

„Erkläre deinen Jihad den 12 unsichtbaren Gegnern:

 

- Dem Egoismus,
- der Arroganz,
- der Eingebildetheit,
- der Selbstsüchtigkeit,
- der Gier,
- der Wollust,
- der Intoleranz,
- der Wut,
- dem Lügen,
- dem betrügen,
- dem lästern
- dem verleumden.

 

Wenn du diese Gegner in den Griff bekommst und zerstören kannst, bist du bereit die Gegner zu bekämpfen die du auch siehst.“

 

[Hujjat'ul Islam Imam al-Ghazali]

♥Quran ist besser als Musik,

♥Sunnah ist besser als Tradition,
♥Gebet ist besser als Schlaf,
♥Schweigen ist besser als Schimpfen.

♥Die Nahrung des Herzens ist der Glaube an ALLAH ta’ala

♥As-Salatu wassalamu alayka ya Rasul´allah♥
♥As-Salatu wassalamu alayka ya Habib´allah♥

♥As-Salatu wassalamu alayka ya Nûr´Arshillah!♥

♥As-Salatu wassalamu alayka ya Khayra´Halgillah♥
♥As-Salatu wassalamu alayka ya Sayyid al-Awwalin wal Akhirin

♥Sprich nie ein hartes Wort, womit du jemanden kränkst, du triffst vielleicht sein Herz viel tiefer als du denkst.

♥Halte dein Haus sauber es könnte sein,das du besuch bekommst.Halte dein ♥Herz sauber es könnte sein, das der Tod dich besuchen kommt.

♥ ”Ein Leben ohne das Gebet ist wie ein Fahrzeug ohne Lenkrad, man kommt voran aber nicht ans Ziel.”

♥As-Salatu Khayrun min Al-Naum
(Das Gebet ist besser als der Schlaf)

♥Die Schönheit Des Herzen — Durch Furcht Vor Allah.
♥Die Schönheit Der Zunge — Durch Allah’s Gedenken.
♥Die Schönheit Des Redens — Durch Die Ehrlichkeit.
♥Die Schönheit Des Verstands — Durch Wissen.
♥Die Schönheit Des Lebens — Durch Den Islam.

 "O meine Diener, die ihr euch gegen eure eigenen Seelen vergangen habt, verzweifelt nicht an Allahs Barmherzigkeit; denn Allah vergibt alle Sünden; Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige."

[Quran Sure
39:53]

Cihan Devleti

Ad-Dawlat al-ʻĀlī al-ʻUthmānī