Tawassul

Uthman ibn Hunaif, einer der Gefährten des Propheten, Friede und Segen sei über ihm berichtete: Ein blinder Mann kam zum Propheten (Sallallahu Alayhi wa Sallam) und sagte:

„O geliebter Prophet, bete zu Allah damit er mich heilt.“, er sagte: „Wenn du willst, werde ich für dich beten, aber wenn du geduldig bist, ist es besser für dich. (denn dies ist Allahs Test für dich)“ Er sagte: „Ya Rasulallah ich bin blind; Ich kann es nicht tragen bitte bete für mich.“
Der Prophet befahl ihm eine gute Waschung zu vollziehen, dies ist, sich gründlich zu säubern und dann Allah mit folgenden Worten zu fragen in seinem Gebet: „Ya Allah, ich frage dich und ich drehe mich zu mit dem deinem Propheten Muhammad als Mittler [Wasila], dem Propheten der Barmherzigkeit. Ya Muhammad! Ich habe mich zu meinem Herren gewendet durch dich damit er das was ich brauche erfüllt. O Allah, mach ihn zu meinem Fürsprecher.“, und als er diese Gebete sprach, sofort darauf heilten sich seine Augen.“

[Ibn Majah, Ikamat:189, Nr. 1385, 1/441, Tirmidhi, Daawat:119, Nr. 3578, 5/569, Ahmad ibn Hanbal, Musnad: 17240-41, 6/106, Tabarani, Mujamul Kabir, Nr. 8311, 9/30, al-Hakim, Mustadrak:1180, 1/458, Nr.1909, 1/700; Nasā’ī, ‘Amal-ul-yawm wal-laylah Nr. 658-9, s. 417; Ibn Khuzaymah, as-Sahīh, Nr.1219, 2/225-6; Bayhaqī, Dalā’il-un-nubuwwah, 6/166; Subkī, Shifā’-us-siqām fī ziyārat khayr-il-anām, s. 123; Nawawī, al-Adhkār s. 83; Ibn-ul-Athīr, Asad-ul-ghābah, 3/571; Yūsuf Mizzī, Tuhfat-ul-ashrāf bi-ma‘rifat-il-atrāf, Nr. 9760, 7/236; Ibn Kathīr, al-Bidāyah wan-nihāyah, 4/558; Ibn Hajar Haythamī, al-Jawhar-ul-munazzam, s. 61; Shawkānī in Tuhfat-udh-dhākirīn, s. 194-5; Suyūtī, al-Khasā’is-ul-kubrā, 2/201; Qastalānī, al-Mawāhib-ul-laduniyyah 4/594; Zurqānī, Erläuterung, 12/221-2; Buhari, at-Tārīkh-ul-kabīr, 6/209-10; Ibn-us-Sunnī, ‘Amal-ul-yawm wal-laylah, s. 202, Nr. 622; Mundhirī, at-Targhīb wat-tarhīb, 1/473-4]

„Und Wir haben keinen Gesandten geschickt, ohne daß ihm mit Allahs Erlaubnis gehorcht worden wäre. Und wären sie zu dir gekommen, nachdem sie sich gegen sich selber vergangen hatten, und hätten sie zu Allah um Verzeihung gefleht, und hätte der Gesandte für sie um Verzeihung gebeten, hätten sie gewiß Allah Allvergebend, Barmherzig gefunden.“ (Sura 4;64)

وَمَا أَرْسَلْنَا مِن رَّسُولٍ إِلاَّ لِيُطَاعَ بِإِذْنِ اللّهِ وَلَوْ أَنَّهُمْ إِذ ظَّلَمُواْ أَنفُسَهُمْ جَآؤُوكَ فَاسْتَغْفَرُواْ اللّهَ وَاسْتَغْفَرَ لَهُمُ الرَّسُولُ لَوَجَدُواْ اللّهَ تَوَّابًا رَّحِيمًا

Wa mâ arsalnâ min rasûlin illâ li yutâa bi idhnillâh(idhnillâhi). Wa law annahum idh dhalamû anfusahum jâûka fastagfarûllâha wastagfara lahumur rasûlu la wajadûllâha tawwâben rahîmâ(rahîman).

Ibn Kathir sagt in seinem Tafsir folgendes zu dieser Ayat:

 

{يُرْشِدُ تَعَالَى الْعُصَاةَ وَالْمُذْنِبِينَ إِذَا وَقَعَ مِنْهُمُ الْخَطَأُ وَالْعِصْيَانُ أَنْ يَأْتُوا إِلَى الرَّسُولِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَيَسْتَغْفِرُوا اللَّهَ عِنْدَهُ، وَيَسْأَلُوهُ أَنْ يَسْتَغْفِرَ لَهُمْ، فَإِنَّهُمْ إِذَا فَعَلُوا ذَلِكَ تَابَ اللَّهُ عَلَيْهِمْ وَرَحِمَهُمْ وَغَفَرَ لَهُمْ، وَلِهَذَا قَالَ: {لَوَجَدُوا اللَّهَ تَوَّابًا رَحِيمًا


„Allāh ermahnt (in diesem Vers) die Sünder und Übeltäter auf den richtigen Weg hin, dass wenn sie Sünden und Fehler begehen, dann soll er zum Gesandten Allahs gehen und bei ihm bei Allah um Vergebung bitten, und sein Gesandter wird für ihn um Vergebung bitten. Wenn sie dies machen, wird Allahu Ta'ala ihre Reue akzeptieren und Barmherzig sein mit ihnen und ihnen vergeben. Deswegen sagt er auch: "hätten sie gewiss Allah Allvergebend, Barmherzig gefunden“


[Ibn Kathīr, Tafsīrul Qur`ān al ´Aẓīm, Band 1, Seite 347]

 

وقد ذكر جماعة منهم الشيخ أبو منصور الصباغ في كتابه الشامل الحكاية المشهورة عن العتبي قال : كنت جالسا عند قبر النبي صلى الله عليه وسلم فجاء أعرابي فقال : السلام عليك يا رسول الله سمعت الله يقول “ ولو أنهم إذ ظلموا أنفسهم جاءوك فاستغفروا الله واستغفر لهم الرسول لوجدوا الله توابا رحيما “ وقد جئتك مستغفرا لذنبي مستشفعا بك إلى ربي ثم أنشأ يقول : يا خير من دفنت بالقاع أعظمه فطاب من طيبهن القاع والأكم نفسي الفداء لقبر أنت ساكنه فيه العفاف وفيه الجود والكرم ثم انصرف الأعرابي فغلبتني عيني فرأيت النبي صلى الله عليه وآله وسلم في النوم فقال : يا عتبي الحق الأعرابي فبشره أن الله قد غفر له “ .


Eine Gruppe von Ulama haben diese berühmte Geschichte genannt. Einer von ihnen ist Abū Mansūr as-Sabbagh, der in seinem Buch "
ash-Shamil al-Hikayat al-Mashhurah" über ´Utbi schreibt.


Utbi (Rahimahullah) erzählt folgendes: Als ich einmal neben dem Grab von

Rasulallah (Sallallahu Alayhi wa Sallam) saß kam ein Beduine herein und sagte: „As Salāmu ´alaika ya Rasūlullāh". Ich habe gehört das Allahu Ta'ala sagt: Und wenn sie zu dir kämen und Allah um Verzeihung bäten, nachdem sie gegen sich gesündigt haben, und der Gesandte für sie um Verzeihung bäte, wahrlich, dann würden sie Allah vergebend und barmherzig finden. (4:64) Ich bin zu dir gekommen, um Vergebung für meine Sünden zu bitten und um dich als Vermittler vor meinem Herrn zunehmen, ich bin zu dir mit dieser Absicht gekommen“ Dann rezitierte er folgende Gedichtzeilen, „O du am meisten Geehrter unter den Begrabenen, der den Wert der Ebenen und Hügeln verbesserte! Möge Ich mein Leben für dieses Grab opfern, welches von dir erleuchtet wurde, von demjenigen, der eine Verkörperung von Barmherzigkeit und Vergebung ist.“ Dann ging der Beduine weg und ich schlief ein. Im Traum sah ich den Propheten (Sallallahu Alayhi wa Sallam), der sagte: "Oh Utbi! Geh zu dem Beduine und bring ihm frohe Botschaft, dass Allāh ihm seine Sünden vergeben hat.“


[
Ibn Kathīr, Tafsīrul Qur`ān al ´Aẓīm, Band 4, Seite 140, unter dem Vers 4:64 zur bzgl. Ayat; Imam Nawawi, Adhkar, s. 253-254; Ibn Hajar al-Haythami, al Jawhar al-munazzam; Imam Qurtubi, Ahkamul al-Quran bzgl. Ayat; Samhudi, Khulasat al-Wafa s. 121; Imam Nawawi, Khulasat al-Kalam 2:247; Ibn Kathir al-Bidāyah wan-nihāyah 1:180; Abu Muhammad ibn Qudama, al-Mughni 3:556; Abu al-Fajar ibn Qudama, al-Sharh al Kabir 3:495; Al-Bahūtī al Hanbali, Kashshaf al-qina 5:30; Taqiuddin Subki, Shifa al-siqam s. 52; Ibn al-Jawzi, Muthir al-gharam al-sakin ila ashraf al amakin; Bayhaqi, Shu`ab al-iman Nr. 4169]

Ich hörte Al-Schafi'i sagen:

„Ich schwöre, ich bitte um den Segen Abu Hanifas (inni la'atabarraku bi-Abi Hanifa) und gehe jeden Tag zu seinem Grab (als Besucher). Wann immer ich eine bestimmte Hilfe brauche, bete ich 2 Rak'ah, gehe zu seinem Grab und frage Allah, den Allerhöchsten, wegen meiner Bitte an seinem Grab und es vergeht nur eine kleine Zeit, bis meine Bitte sich erfüllt."

 

[Al-Khatib, Tarikh Baghdad, 1/123; Ibn Abi al-Wafa', Tabaqat al-Hanafiyya, S. 519; Imam al-Haytami, Al-Khayrat al-Hisan, Kapitel 34; Al-Kawthari, Maqalat S. 453]

Imam Malik begleitete den Khalifen Mansur zur Wallfahrt. Als sie gemeinsam das Grab des Propheten besuchten, fragte der Khalif:

„O Vater des Abdullah, soll ich mich gen Qibla richten und ein Bittgebet sprechen oder soll ich mich dem Propheten zuwenden?" Imam Malik sagte: „Richte Dein Gesicht nicht weg vom Propheten, denn er ist dein Fürsprecher (Wasila) und der Fürsprecher Deines Vaters Adam 'alayhissalam zu Allah. Doch! Wende Dich dem Propheten zu und suche Fürbitte bei ihm und Allah wird ihm Fürbitte gewähren.", und rezitierte danach folgende Ayat: „Und wären sie zu dir gekommen, nachdem sie sich gegen sich selber vergangen hatten, und hätten sie zu Allah um Verzeihung gefleht, und hätte der Gesandte für sie um Verzeihung gebeten, hätten sie gewiß Allah Allvergebend, Barmherzig gefunden"

 

[Qādī 'Iyād, ash-Shifā, 2/596 mit einer Sahih Überlieferungskette. Subkī, Shifā'-us-siqām fī ziyārat khayr-il-anām; Samhūdī, Khulāsat-ul-wafā; Qastallānī, al-Mawāhib-ul-laduniyyah 8/313; Ibn Jamā'ah, Hidāyat-us-sālik; Ibn Hajar al-Haythamī, al-Dschawhar-ul-munazzam]

Der Hanafi Imam, den einige als Mujtahid bezeichnet haben, Imam Ibn Hummam, erwähnt von Imam Abu Hanifa in seinem Fath al-Qadir (Sharh al-Hidaya), dass er sagte:
أن زيارة النبي صلى الله عليه وسلم قريبة من الوجوب ولما زار الإمام أبو حنيفة المدينة المنورة وقف أمام قبره الشريف وقال
يا أكرم الثقلين يا كنز الورى *** جد لي بجودك وأرضني برضاك
أنا طامع في الجود منك ولم يكن *** لأبي حنيفة في الأنام سواك


Als Imam Abu Hanifa Madina besuchte, stand er vor dem geehrten Grab [des Propheten] und sagte:
O du Ehrenvollster der zwei Gewichtigen! [Menschen und Dschinn]
O Schatz der Menschheit! Gieße deine Großzügigkeit auf mich und stelle mich mit deiner Zufriedenheit zufrieden!
Ich sehne mich nach deiner Großzügigkeit und in der Welt ist für Abu Hanifa niemand außer dir!"

Imam Ahmad ibn Hanbal: (المرداوي في الإنصاف ( 2:456
“… يجوز التوسل بالرجل الصالح على الصحيح من المذهب، وقيل:
يُستحب. قال الإمام أحمد للمروذي : يتوسل بالنبي صلى اله عليه وسلم في دعائه
وجزم به في المستوعب وغيره..”
Imam al-Mardawi sagt:

„Die korrekte Ansicht der Hanbali Madhab ist, dass es gestattet ist in der Du'a einen Frommen (saalih) als Vermittler [wasila] zu nehmen, und es wurde gesagt, dass dies erwünscht [mustahab] sei. Imam Ahmad sagte zu Abu Bakr al-Marwazi: „Lass ihn den Propheten sallallahu 'alayhi wa sallam als Vermittler [wasila] in seinen Du'as zu Allah subhanahu wa ta'ala benutzen."

[Al-Insaf 2:456) Ebenfalls zitiert von Ibn Taymiyyah in Madschmu' Al-Fatawa 1:140]

Der Imam Qurtubi (auf den sich die Irregeleiteten Gruppierungen stützen) und der Imam Nasa’i überliefern folgende Geschichte in ihren Tafsirs:
Es wird von Abu Sadiq (Radiyallahu Anh) überliefert das der Imam Ali (Karamallahu Wajahu)
„Drei Tage nachdem wir Rasulallah (Sallallahu Alayhi wa Sallam) begraben haben ist ein Araber zu uns gekommen hat sich auf das Grab Rasulallah (Sallallahu Alayhi wa Sallam) geworfen und warf sich den Staub auf die Haare und sagte: „Ya Rasulallah! Du hast gesprochen und wir haben gehört, du hast von Allah auswendig gelernt und wir von dir. Zwischen denen, was Allah dir offenbart hat, gibt es folgende Ayat: „Und wenn sie zu dir kämen und Allah um Verzeihung bäten, nachdem sie gegen sich gesündigt haben, und der Gesandte für sie um Verzeihung bäte, wahrlich, dann würden sie Allah vergebend und barmherzig finden.“ Ich bin es, der gegen sich gesündigt hat und ich bin gekommen, damit du um Verzeihung bittest.“ Daraufhin kam ein Ausruf aus dem Grab: „Ohne Zweifel, dir wurde vergeben"

[Qurtubi Tafsir, 5/172; Nasa’i, 2/108]

Umar ibn al-Khattab seiner Überlieferung zufolge hat Rasulullah (Sallallahu Alayhi wa Sallam) folgendes gesagt:

„Als Adam (Alayhissalam) seinen Fehler beging und mit den Worten „Ya Rabb! Ich will das du mir für die Hochachtung Muhammeds bei dir vergibst! fragte Allah ihn: „Oh Adam! Woher kennst du ihn, obwohl ich ihn noch nicht erschaffen habe?
Da sagte Adam Alayhissalam: „Ya Rabb! Als du mich mit deiner Macht erschaffen hast und mir von deinem Ruh (Seele) eingehaucht hast, hob ich mein Kopf und sah auf den Stützen des Arsh "la ilahe illa`llah, muhammadur rasûlullâh" geschrieben und ich wusste, dass du nur den Namen dessen neben dich setzt, den du am meisten liebst.
Daraufhin sagte Allah: „Oh Adam! Ohne Zweifel hast du die Wahrheit gesprochen, er ist wahrlich unter meinem Dienern derjenige, den ich am meisten liebe. Bete zu mir mit seiner Hochachtung, ohne Zweifel habe ich dir vergeben. Wenn Muhammed nicht gewesen wäre, hätte ich auch dich nicht erschaffen.

[Imam Ahmad, Musnad Hâkim, al-Mustadrak, Nr. 4228, 2/672; Bayhaqî, Dalâilü´n-nubuwwa: 5/489; Imam Suyûtî, ad-Durru´l-mansûr: 1/142; İbn Asâkir, T
arikh Madinat Dimashq: 7/437; Tabarânî al-Mu´jamu´s-saghir, Nr. 994, s. 412]


Abdullah ibn Masud (Radiyallahu Anh) überliefert das der Gesandte Allahs (Sallallahu Alayhi wa Sallam) folgendes sagte:

„Wenn jemanden sein Tier von euch flieht in der Wüste, dann soll er sagen: "Oh ihr Diener Allahs! Nimmt ihn gefangen! Oh ihr Diener Allahs, haltet ihn auf!" Denn auf der Erde gibt es Diener Allahs, die bereit stehen und werden ihn auffangen.“

[Abu Ya'la, Musnad, Nr.5269, 9/177, Ibn Hajar, Al-Matâlibu'l Aliya, Nr. 3375, 3/239, Tabarani, al-Mujamul Kâbir, Nr. 10518, 10/217, Daylami, Musnadi Firdauws, Nr. 1311, 1/330; Haytami, Majma‘-uz-zawa’id 10/132]

Sheikhul Islam Imam an-Nawawi (Rahimahullah) sagte:
"Einige unserer Großen, die großes Anteil an Wissen haben, haben uns überliefert, dass wenn einem von ihnen das Tier weggelafen ist, sie nach diesem Hadith gehandelt und Hilfe von den Dienern Allah's gefordert, und in diesem Moment sie ihre Tiere gefunden haben.
Einmal in einer Geminschaft, in der ich mich auch befand, begann das Tier wegzulaufen, als die Menschen ihn nicht aufhalten konnten habe ich diese Isti'ana (Hilfeforderung) ausgerufen. Während kein anderer sichtbarer Grund außer diesen Wörtern von mir zu sehen war, blieb das Tier in diesem Moment stehen."

[Ibn Allan, Futuhat al-Rabbaniyya, 5/150-151]

Eines Tages wurde einer der Schafi Ijtihad Gelehrten Allam Schihab al-Ramli (Rahimahullah) gefragt:

"Ist es nach Islam richtig, das manche Menschen, wenn sie in Schwierigkeiten geraten mit Worten wie: "Ya Rasulallah!, Ya folgender Sheikh" Hilfe von den Propheten, Awliyah, Salih's und Gelehrten verlangen? Haben diese Menschen nach ihrem Tod überhaupt noch solch eine Möglichkeit zu helfen?"
Er antwortete: "Die Rasuls, die Nabis und Walis, haben nach ihrem dahin scheiden noch Möglichkeit zu helfen. Denn die Wunder der Propheten und die Karamat der Walis hören nach ihrem Tod nicht auf. Sowieso, sagen viele feste Hadithe uns, das die Propheten in ihren Gräbern leben, ihr Gebet verrichten, zur Hajj gehen und auch ihre Hilfe Leistung wird zu ihren Wundern gezählt. So leben auch die Shahids, es wurde schon oft gesehen, mit bloßem Auge am hellen Tag, das sie offen gegen die Kuffars gekämpft haben. Die Hilfe der Walis aber, ist mit ihren Karamats."

[Fatawa Ramli, fi Hamischil al-Fatawa al-Kubra, Ibn Hajar al-Haytami, 4/382, al-Fatawa'' Hayriyya, fi Hamischil Ukudid Durriyye fi Tanhikil Hamidiyye, 2/279280. Tahanawi, Ahkamul Kuran, 3/67, Nabhani, Schawahidul Hakk, s. 141]

Der große Muhaddith,
Abdulhaq al-Dâhlawi erwähnt die Legitimität der Vermittlung durch die Gräber:
1- Die Person die Dua macht, bittet Allah swt. alleine um hilfe bei seinen Problemem. Der in Probleme gesunkene, benutzt das Grab als eine Vermittlung zu Allah swt. wegen seinem hohen Rang und seiner Bedeutsamkeit. Einer sagt: "Oh Allah! Für das Wohlgefallen dieser Person bzw. die Hochachtung dieser Person, auf den du deine Barmherzigkeit gestreut hast, erleichtere meine Not denn du bist der einzige, der allvergebend und allgebend ist.

2- Die Person, welche von einer Heimsuchung getroffen wird, kann ebenfalls einen Wali (heiligen) direkt rufen und ihm um Hilfe bitten, damit er bei Allah Dua mache und seine Probleme erleichtere.
In beiden Formen des Tawassul (Vermittlung) legt man die Hoffnung nicht in den Frommen, sondern in Allah, da er das Zentrum der Hoffnung ist und derjenige, der die Probleme lösen wird, in Not helfen wird und die Autorität hat, zu verändern, der Erschaffer von allem."

[Asat al-Lumat sharh Mishqat 3:401, Fatawa Aziziyah 2:108]

Abdurrahman ibn Sad (Radiyallahu Anh) erzählt folgendes:

„Eines Tages schlief der Fuß Abdullah Ibn Umar´s ein und man sagte zu ihm: „Nenne den Namen dessen, den du am meisten liebst." Daraufhin sagte er: „Ya Muhammad“ und sein Fuß war geheilt.

 

[Sahih Buhari, Adab´ul mufrad: 437, Nr. 964; Imam Nawawi, Kitab al-Adhkar, Nr. 387; Ibn as-Sunni, Amal al-Yawm wal-Laylah, 1/319 (167), 1/321 (169); Shawkani]
[Ibn Taymiyya, Al-Kalim al-Tayyib "Die Schönen Worte" in Khadirat Rijluhu]


„Tasawwuf beinhaltet Realitäten und Zustände der Erfahrung über welche sie in ihrer Lehre sprechen. Einiger dieser sind, dass der Sufi derjenige ist, der sich selbst reinigt von allem was ihn von der Erinnerung Allahs ablenkt und der so sehr mit dem Wissen des Herzen und dem Wissen des Verstandes gefüllt ist, dass der Wert von Gold und Steinen ihm der gleiche scheint. Und Tasawwuf bewahrt die kostbaren Bedeutungen und lässt den Ruf zu Ruhm und Selbstgefälligkeit um die Stufe der Wahrhaftigkeit zu erreichen, denn die besten Menschen nach den Propheten sind die, welche Allah auch erwähnt in dem Vers:


فَأُوْلَـئِكَ مَعَ الَّذِينَ أَنْعَمَ اللّهُ عَلَيْهِم مِّنَ النَّبِيِّينَ وَالصِّدِّيقِينَ وَالشُّهَدَاء وَالصَّالِحِينَ وَحَسُنَ أُولَـئِكَ رَفِيقًا

„(Wer Allah und dem Gesandten gehorcht,) soll unter denen sein, denen Allah Seine Huld gewährt hat, nämlich unter den Propheten, den Wahrhaftigen, den Blutzeugen und den Gerechten; und das sind die besten Gefährten.“ (Sure 4:69)

„…einige Leute kritisierten Sufiyya und Tasawwuf und sie sagten, sie seien Erneuerer außerhalb der Sunnah, aber die Wahrheit ist, dass sie sich in Allah’s Gehorsamkeit anstrengen [mujtahidin fi ta'at-illahi], genau wie andere von Allah’s Leuten sich in Allah’s Gehorsamkeit anstrengten. Darum findest du sie aufrgrund ihrer Bemühungen unter den Vordersten jener, die nach Nähe streben [as-saabiq ul-muqarrab bi hasab ijtihadihi]. Und einige von ihnen sind von den Leuten der rechten Hand [Ahl al-Yameen werden im Qur'an in Sura Waqi'ah erwähnt], aber langsamer in ihren Fortschritten…. Und dies ist der Ursprung des Tasawwuf. Und nach diesem Ursprung, wurde es verbreitet und [tasha'abat wa tanawa'at] hat seine Hauptlinien und seine Abzweige.

[Majmu'a Fatawa Ibn Taymiyya al-Kubra: Band 11, Buch des Tasawwuf, Seite 497]

„Die Wunder der Heiligen sind absolut wahr und richtig durch Akzeptanz aller Muslimischen Gelehrten. Und der Qur’an hat darauf an verschieden Stellen gedeutet, und der Hadith des Propheten صلى الله عليه وسلم hat es erwähnt, und wer immer die übernatürlichen Kräfte der Heiligen leugnet sind nur Leute die Ernuerer sind und ihre Folger.“ [al-Mukhtasar al-Fatawa, Seite 603]

 

Ibn Taymiyya sagt, „Was als Wunder für einen Heiligen gilt ist dass manchmal der Heilige etwas hört, welches andere nicht hören, und sie sehen etwas was andere nicht sehen, nicht während einem schlafenden Zustand sondern in einem wachen Zustand des Sehens. Und er kann etwas wissen was andere nicht wissen können, durch Enthüllung oder Eingebung.“

[Majmu'a Fatawi Ibn Taymiyya: Band 11, Seite 314]


Allah sagt im Quran (Sure 5:35):
Yâ ayyuhâlladhîna âmanûttaqûllâha wabtagû ilayhil wasîlata wa jâhidû fî sabîlihi la'allakum tuflihûn(tuflihûna).

يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُواْ اتَّقُواْ اللّهَ وَابْتَغُواْ إِلَيهِ الْوَسِيلَةَ وَجَاهِدُواْ فِي سَبِيلِهِ لَعَلَّكُمْ تُفْلِحُونَ

O die ihr glaubt! fürchtet Allah und Suchet euch einen Vermittler [Wasila] das euch Allah näher bringt. Und macht Jihad auf Wege Allahs, auf daß ihr Erfolg habt.

 
Yakup (alayhi salam's) söhne und ihr Tawassul (Sure 12:97-98):
Sie sprachen: «O unser Vater, bitte für uns um Verzeihung unserer Sünden; denn wir sind fürwahr Schuldige gewesen »

Er sprach: «Ich will Verzeihung für euch von meinem Herrn erbitten. Wahrlich Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige.»


Imam Suyuti sagte darüber über also Tawassul:

Sucht euch einen Vermittler [Wasila] was euch Allah näher bringt.

[ad-Dûrr'ul-Mansûr, band.2, s. 280]


Nach Hanafiten und Malikiten ist es Donnerstags, Freitags und Samstags mehr Khayr einen grab zu besuchen. Bei den Shafiiten von Donnerstag nachmittag beginnent bis Samstag Morgen. Und bei Hanbaliten gibtes fürs besuchen keine bestimmte zeiten. Auch wenn es am Freitag mehr Khayr gibt, ist es nicht falsch (schlecht) die anderen tage auch zu besuchen.

[Abdurrahman al-Jaziri, al-Fiqh 'ala al-Madhahib al-Arba'ah, Band 1, s.540]

 

Ist die Fürsprache des Propheten ﷺ zu erbitten Shirk!?

Imām Shams ud-Dīn Abū Abdillāh Muhammad ibn Ahmad ibn Uthmān adh-Dhahabī ad-Dimashqī ad-Diyārbakrī at-Turkmānī [rahimahullāh (gestorben am 3. Februar 1348, Damaskus, Syrien)] überliefert über Bahā ud-Dīn al-Madiqsī folgendes von Imām ibn Shātīl:

 

وابن شاتيل ، وكان لَهُ ابنٌ شيخٌ إذا جَلَسنا تبيَّنَ كأنَّه الأبُ ، وعَمِيَ على كِبَرٍ ، وبقيَ سبعين يومًا أعمى ، ثمّ برئَ وعادَ بصرُهُ يعني الابن فسألنا الشيخَ عن السبب فذكر لنا أنَّه ذهب به إلى قبر الإِمام أحمد وأنّه دَعا وابتهلَ ، وقلتُ : يا إمام أحمد أسألُكَ إلّا شفعت فيه إلى ربِّك ، يا ربِّ شَفِّعه في وَلَدي ، وولدي يُؤمِّن ، ثمّ مضينا
فلمّا كَانَ اللّيلُ استيقظ ، وَقَد أبْصَر

 

„Und ibn Shātīl, und er hatte einen alten Sohn, wenn wir mit ihm zusammen saßen sah es so aus, als ob er der Vater wäre. Er ist mit dem Alter blind geworden, und verblieb 70 Tage in Blindheit, hierauf wurde er wieder geheilt, also der Sohn. Ich fragte den Shaykh nach der Ursache so erzählte er uns, dass er ihn zum Grab von Imām Ahmad mitgenommen hatte und dort Bittgebete [zu Allāh] machte. Er [der Shaykh] sagte: „Oh Imām Ahmad, ich bitte dich, lege Fürsprache bei deinem Herrn ein [damit er geheilt wird]. Oh mein Herr, lass ihn bitte fürsprechen für meinen Sohn, und mein Sohn sagte Amin. Wir gingen dann, und als es dann Nacht wurde, wachte er auf und hatte sein Augenlicht wieder.“

 

[Dhahabī, Tārīkh al-Islām, Nr. 7975]

 

Wenn jetzt diese Tat Götzendienst sein sollte, dann stellt sich hier die Frage warum hat Imām Dhahabī sowas überliefert ohne auf den Shirk hinzuweisen? Dann gibt es immer noch die Ultra Philosophen, die dann kommen und sagen: „Woher weißt du ob Imām Dhahabī, den Täter nicht trotzdem als Mushrik sah? Nur weil er es überliefert, muss es nicht heißen, dass der Täter nicht trotzdem ein Götzenanbeter war.“

 

Wäre es so, dann wäre Imām Dhahabī der Entschuldiger eines Götzenanbeters und somit ebenfalls ein Götzenanbeter, weil er den Götzenanbeter entschuldigt.

Dann erwidern sie wieder: „Ja aber hieraus wird nicht erkenntlich, dass Imām Dhahabī den Täter als Muslim sieht.“

 

Doch gepriesen sei Allāh, dem Herrn der Tinte, der die Tinte dienstbar für den Menschen machtes sodass durch die Tinte die Rechtleitung kommt.

Der selbe Imām Dhahabī [rahimahullāh] schreibt in seinem berühmten „Siyar a’lām an-Nubalā“ in der Biographie zu dem „Täter“ Imām Shātīl [rahimahullāh]:

 

.الشَّيْخُ الْجَلِيلُ ، الْمُسْنِدُ ، الْمُعَمَّرُ أَبُو الْفَتْحِ عُبَيْدُ اللَّهِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ مُحَمَّدِ بْنِ نَجَا بْنِ شَاتِيلَ ، الْبَغْدَادِيُّ ، الدَّبَّاسُ

 

 

„Der edle Shaykh [!!!], al-Musnid, al-Mu’ammar, Abū al-Fath Ubaydullāh ibn Abdillāh ibn Muhammad ibn Najā ibn Shātīl, al-Baghdādī, ad-Dabās…“

 

[Dhahabī, Siyār a’lām an-Nubalā]

 

Jetzt bleiben zwei Optionen für die Aufrichtigen offen. Entweder man sieht es ein, dass diese Sache eine Sache ist, wie es ALLE Gelehrten behandelten, nämlich ein Thema von Fiqh und somit gar kein Stoff für Diskussion und erst recht kein Gottesbeigesellung. Oder diese Tat ist Gottesbeigesellung, und Imām ibn Šātīl ist ein Beigeseller und Imām Dhahabī [sein Entschuldiger] ist ebenfalls in den großen Širk gefallen, da er ihn trotz seiner Tat als Muslim sieht.

Und an jene, die sagen, wir machen erst Takfīr nachdem wir den Beweis aufstellen. Wollt ihr Imām Dhahabī Tauhīd Unterricht geben? Wollt ihr ihm auch Hujja geben?

Antwort auf Iyyaka nasta`in (Sure Fatiha)

Es wird propagiert dass der Vers in Sure Fatiha: „nur dich beten wir an und nur dich bitten wir um Hilfe“ ein Beweis wäre gegen die Praxis von Tawassul, jedoch diese Vers ist kein Beweis gegen Tawassul und der Vers spricht über andere Dinge die wir beweisen werden in schaa ALLAH.


1. Angenommen diese Vers: „nur dich beten wir an und nur dich bitten wir um Hilfe“ wortwörtlich zu verstehen wäre, dann würde jede bitte zu jedem Geschöpf Schirk gewesen somit dürften wir keine Hilfe von Lehrern, Eltern, Freunden etc. Nehmen weil der Vers besagt „nur dich bitten wir um Hilfe“. Falls man behaupten würde dass die Bedeutung von dem Vers nur die Hilferbittung von Toten verbietet dann irrt man sich gewaltig denn es gibt kein Hadith und keine klassische Tāfasir Gelehrten die es so gedeutet haben also woher nehmen sich einige das Recht Selbstinterpretationen ohne jegliche beweis zu machen!? Somit ist die wortwörtliche Verständnis von diesem Vers nach Logik und Verstand falsch sonst wären alle Menschen auf der Erde Muschrik gewesen deshalb selbstverständlich der Vers ist anders zu verstehen.


2. Schauen wir die berühmten Tāfasir Gelehrten wie sie den Vers verstanden haben:

قال أبو جعفر : ومعنى قوله : (وإياك نستعين ) : وإياك ربنا نستعين على عبادتنا إياك وطاعتنا لك وفي أمورنا كلها – لا أحدا سواك ، إذ كان من يكفر بك يستعين في أموره معبوده الذي يعبده من الأوثان دونك ، ونحن بك نستعين في جميع أمورنا مخلصين لك العبادة .


Imam Tābāri sagt: „nur dich bitten wir um Hilfe“ bedeutet: „Zu Dir unser Herr bitten wir für Erfolg im Anbeten Deiner und Dir in allen unseren Angelegenheiten zu gehorchen, zu niemand sonst, da jeder der Dich ablehnt die Götze fragt, die er anbetet für den Erfolg in seinen Angelegenheiten, wohingegen wir Dich für Hilfe in allen unseren Angelegenheiten bitten, uns der Anbetung Deiner widmen.“ 1


وَإِيَّاكَ نَسْتَعِينُ نستعين بك على عبادتك ومنك نستوثق على طَاعَتك

Ibn ´Abbas (der große Sāhabi, radiyallahu anhu) sagt: „nur dich bitten wir um Hilfe“ bedeutet: „Dich bitten wir für Erfolg im Gehorchen Deiner und in all unseren Angelegenheiten.“ 2


إيَّاكَ نَعْبُد وَإِيَّاكَ نَسْتَعِين أَيْ نَخُصّك بِالْعِبَادَةِ من توحيد وغيره ونطلب المعونه على العبادة وغيرها

Imam Suyuti sagt in seinem Tafsir Jālalāyn: O ALLAH dich nur besonders beten wir an und deine Einigkeit und vollkommene Eigenschaften bekennen wir an und bei der Verrichtung der Gottesdienstliche Handlungen und andere, bitten wir nur dich allein um Hilfe. 3

  • 1 [Tafsir Tabari, Band 1, Seite 103]
  • 2 [Tafsir Ibn `Abbas, Seite 3]
  • 3 [Tafsir Jalalayn, Seite 1]

Fasit: Also wie wir sehen dass diese Gelehrten den Begriff „nur dich bitten wir um Hilfe“ in Angelegenheiten der Gottesdienst zu Allah verstanden haben. Das heißt wir bitten ALLAH dass er uns in Gehorsamkeit und Anbetung zu ihm hilft. Und die Klassischen Gelehrten haben den Vers nicht als Beweis gegen Tawassul verwendet oder irgendwie in Verbindung zur Hilfe von Geschöpfen gebracht dass man nicht den Toten oder lebendigen um Hilfe bitten darf sondern die haben anders gedeutet.


ALLAH sagt: „Dir allein dienen wir,“ und direkt danach sagt weiter: „und nur dich bitten wir um Hilfe“ die zwei Sätze nebeneinander macht es klar dass die zwei Sätze miteinander zu tun haben weil in ersten Satz geht es um Gottesdienst und in zweiten Satz um geht es um Hilfe! Wenn man sie in Verbindung bringt dann heißt es: „O Allah dich bitten wir, uns bei der Gottesdienst zu helfen“. Anders kann man nicht die zwei Sätze verstehen sonst würden Widersprüche auftauchen. Deshalb die Erklärungen von Gelehrten die erwähnt wurden, sind nicht Basislos und die haben die zwei Sätze im Kontext verstanden.


3. Wir bringen einige Versen um diesen Vers „nur dich bitten wir um Hilfe“ besser verstehen zu können: 

„O die ihr glaubt, sucht Hilfe in der Standhaftigkeit und im Gebet! ALLAH ist mit den Standhaften.“ (Sure 2:153)


ALLAH befiehlt uns sogar Hilfe vom Gebet und Geduld zu erlangen also fragen wir ob ALLAH diesen Vers „nur dich bitten wir um Hilfe“ widerspricht!?
Wenn man die zwei Versen wortwörtlich versteht dann widersprechen sich gegenseitig jedoch wenn wir anders den ersten Vers deuten (sowie die Gelehrten es Taten) die zwei Versen widersprechen sich nicht nur sondern erklären sich gegenseitig. Also haben wir klar gemacht dass „nur dich bitten wir um Hilfe“ in der Anbetung, Gottesdienst und Gehorsamkeit zu

ALLAH gemeint ist und nicht das erbitten der Hilfe von Geschöpfen sei es Tote oder lebendige!


5. Es muss zu nächst gesagt werden dass jegliche Hilferbittung an die Lebewesen erlaubt ist Außer wenn sie mit falschen Absichten dabei sind. Ein Absicht welches die besondere Verehrung, Erniedrigung und Demut zu einem Schöpfer gibt, darf nicht zu Geschöpfen gegeben werden weil das der kern der Bedeutung von `Ibada (Anbetung) Widerspricht. Solche Gefühle und Absichten während die Hilferbittung zu den Geschöpfen sind strickt verboten (Schirk) weil man ein Geschöpf zu einem Gott macht. wir bringen die wörtliche Definition von ‚Ibada (Anbetung) um diese Angelegenheit zu bekräftigen:


وقال الزمخشري : والعبادة أقصى غاية الخضوع والتذلل ، ومنه ثوب عبدة إذا كان غاية في الصفاقة وقوة النسج ، ولذلك لم تستعمل إلا في الخضوع لله تعالى لأنه مولى أعظم النعم فكان حقيقا بأقصى غاية الخضوع

Imam Al-Zamakhshari sagte: „Al-‚Ibadah: Die extremste Stufe von Fügsamkeit und eigener Erniedrigung4


قال البغوي : والعبادة الطاعة مع التذلل والخضوع وسمي العبد عبدا لذلته وانقياده ، يقال طريق معبد أي مذلل

Imam al-Baghawi: Anbetung (`Ibaadah) ist: Der Gehorsam (taa’ah) verbunden mit der Demütigung von sich selbst (tadhallul), die Fügsamkeit (khudoo) und der Diener (‚Abd) wird als solcher wegen seiner Einsamkeit (dhillah) und seiner Ergebenheit (inqiyad) genannt.5


وقال النسفي : والمعنى نخصك بالعبادة وهي أقصى غاية الخضوع والتذلل

Scheikhul Islam Annasafi sagt: und die Bedeutung von ‚Ibadah ist; Die extremste Status von Fügsamkeit und eigener Erniedrigung.6


وقال ابن القيم : العبادة تجمع أصلين : غاية الحب بغاية الذل والخضوع … فمن أحببته ولم تكن خاضعا له لم تكن عابدا له ، ومن خضعت له بلا محبة لم تكن عابدا له حتى تكون محبا خاضعا

Ibn al-Qayyim: Anbetung (‚ibadah) vereint zwei Prinzipien: Die Extremität der Liebe mit der Extremität von Demut und der Fügsamkeit… Wen auch immer du geliebt hast, wenn du nicht fügsam warst, bist du nicht sein Diener, und wen auch immer du fügsam gegenüber warst ohne Liebe zu zeigen, bist du ebenfalls nicht sein Diener, bis du nicht (beides gleichzeitig tust) ihn liebst und gegenüber fügsam bist.7


قال ابن كثير : “ والعبادة في اللغة من الذل يقال طريق معبد وبعير معبد أي مذلل ، وفي الشرع عبارة عما يجمع كمال المحبة والخضوع والخوف “ ، وقال في سورة النجم : “ ثم قال تعالى آمرًا لعباده بالسجود له والعبادة له والعبادة المتابعة لرسوله (ص) والتوحيد والإخلاص ( فَاسْجُدُوا لِلَّهِ وَاعْبُدُوا ) أي فاخضعوا وأخلصوا ووحدوه

Imam Ibn Kathir: In der Gesetzgebung ist dies ein Ausdruck für die Verbindung der Perfektion der Liebe (mahabbah),  Fügsamkeit (khudoo‘) und Furcht (khawf). ALLAH befielt Anbetung mit Niederwerfung zu ihm zu machen und Anbetung gehört ihm und Anbetung in Gehorsam zu seinem Prophet ‚Alayhi salam und tawhid und Ikhlas. (Werft euch doch vor Gott nieder und dienet Ihm) Bedeutet mit der Unterwerfung, Aufrichtigkeit und Tawhid.8

  • 4 [Alkaschif, Band 1, Seite 10]
  • 5 [Sharh wir-Sunnah 1/53, Tafsir baghawi Band, Seite 14]
  • 6 [Tafsir nasafi, Band 1, Seite 9]
  • 7 [Madaarij'us Salikin 1/74]
  • 8 [Tafsir Ibn Kathir 4/279]
    Ähnliche Aussagen mit gleiche Bedeutung findet man unter diese Angaben:
  • [Imam Alusi fi Tafsir ruhul Ma’ani, Band 1, Seite 144]
  • [Imam Ibn Jawzi fi Tafsir zadul masir, Band 7, Seite 259]
  • [Imam Th’labi, Aljawahirul Hisan, Band 1, Seite 41]
  • [Tafsir Baydhawi, Band 1, Seite 6]
  • [‚Abdulaziz Salimi, kitabul Imam, Seite 169]
  • [Imam Alwahidi, Alwasit, Band 1, Seite 68]
  • Mujaddid Ibn ‚Atiyyah, Almuharrar alwajiz]
  • [Tafsir Qurtubi, Band 1, Seite 142]

Ibn Qudāma al-Maqdisī al-Hanbalī rahimahullāh über Tawassul.

 

Šaykh al-Islām Muwaffaq ud-Dīn Ibn Qudāma al-Maqdisī al-Hanbalī [rahimahullāh gest. 620 n.H.] sagte im Kapitel "Wenn man eine Bedürfnis hat [Talab al-Hāja]" folgendes:

وإذا كانت لك حاجة إلى الله تعالى تريد طلبها منه فتوضأ ، فأحسن وضوءك ، واركعركعتين ، وأثن على الله عز وجل ، وصلَ على النبي صلى الله عليه وسلم ، ثم قل : لا إِلَهَ إِلاَّالله الحَلِيمُ الكَريمُ، سُبحَانَ رَبِّ العَرشِ العَظيمِ الحَمْدُ للهِ رَبِّ العَالمِينِ، أَسأَلُكَ مُوجِبَاتِ رَحمَتِكَ وَعَزَائمَ مَغفِرَتِكَ وَالغَنيمَةَ مِنْ كُلِّ بِرٍّ، وَالسَّلامَةَ مِنْ كُلِّ إِثْمٍ، لا تَدَعْ لي ذَنباً إِلاَّ غَفَرْتَهْوَلا هَمَّاً إِلاَّ فَرَّجْتَهْ، وَلا حَاجةً هِيَ لَكَ رِضاً إِلاَّ قَضَيتَهَا يَا أَرحَمَ الرَّاحمين وإن قلت : اللهم إني أسألك وأتوجه إليك بنبيك محمد صلى الله عليه وسلم نبي الرحمة يا محمد إني أتوجهك إلى ربي فيقضي لي حاجتي،وتذكر حاجتك وروي عن السلف أنهم كانوا يستنجحونحوائجهم بركعتين يصليهما ثم يقول : اللهم بك أستفتح وبك أستنجح ، وإليك بنبيك محمدصلى الله عليه وسلم أتوجه ، اللهم ذلل لي صعوبة أمري ، وسهل من الخير أكثر مما أرجو، واصرف عني من الشر أكثر مما أخاف

"Wenn jemand ein Bedürfnis zu erfüllen ersucht bei Allāh ﷻ, so soll er seine Gebetswaschung vornehmen und zwei Gebetseinheiten beten, er soll Allāh ﷻ Vertrauen und Segenswünsche auf den Propeheten ﷺ senden. Er soll dann folgendes [Bittgebet] sprechen: "Es gibt keinen Gott außer Allāh, dem Nachsichtigen [al-Halīm], dem Großzügigen [al-Karīm]. Gepriesen sei der Herr des gewaltigen Thrones und alles Lob gebührt dem Herrn der Welten. Ich frage dich wegen deiner [selbst] vorgeschriebenen Barmherzigkeit und der Gewaltigkeit deiner Vergebung.[...] Dann sage: "Oh Allāh ich bitte Dich und wende mich zu Dir durch deinen Propheten Muhammad ﷺ, dem Propheten der Barmherzigkeit. Oh Muhammad! Ich wende mich durch dich zu meinem Herrn, auf daß Er ﷻ mein Bedürfnis erfüllt." Dann soll er sein Bedürfnis erwähnen.
Und es wird von den Salaf überliefert, dass sie auf diese Art und Weise um die Erfüllung ihrer Bedürfnisse baten und sie beteten zwei Gebetseinheiten[...]."

 

[Ibn Qudāma, al-Wasīyya, S. 46, Druckversion: Dār Ibn Hazm, Beirūt, Erscheinungsjahr: 1997]

 

Weitere  schreibt Šaykh al-Islām Muwaffaq ud-Dīn ibn Qudāma al-Maqdisī [rahimahullāh] in seinem berühmten "al-Mughnī" folgendes:

( 2748 ) فَصْلٌ : وَيُسْتَحَبُّ زِيَارَةُ قَبْرِ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ

"Kapitel: Die Vorzüglichkeit im Bereisen des Grabes des Propheten ﷺ"

لِمَا رَوَى الدَّارَقُطْنِيّ ، بِإِسْنَادِهِ عَنْ ابْنِ عُمَرَ ، قَالَ : قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ : { مَنْ حَجَّ ، فَزَارَ قَبْرِي بَعْدَ وَفَاتِي ، فَكَأَنَّمَا زَارَنِي فِي حَيَاتِي } . وَفِي رِوَايَةٍ : { مَنْ زَارَ قَبْرِي وَجَبَتْ لَهُ شَفَاعَتِي } . رَوَاهُ بِاللَّفْظِ الْأَوَّلِ سَعِيدٌ . حَدَّثَنَا حَفْصُ بْنُ سُلَيْمَانَ ، عَنْ لَيْثٍ عَنْ مُجَاهِدٍ ، عَنْ ابْنِ عُمَرَ . وَقَالَ أَحْمَدُ ، فِي رِوَايَةِ عَبْدِ اللَّهِ ، عَنْ يَزِيدَ بْنِ قُسَيْطٍ ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ، أَنَّ النَّبِيَّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ : { مَا مِنْ أَحَدٍ يُسَلِّمُ عَلَيَّ عِنْدَ قَبْرِي ، إلَّا رَدَّ اللَّهُ عَلَيَّ رُوحِيِّ ، حَتَّى أَرُدَّ عَلَيْهِ السَّلَامَ } : وَإِذَا حَجَّ الَّذِي لَمْ يَحُجَّ قَطُّ - يَعْنِي مِنْ غَيْرِ طَرِيقِ الشَّامِ - لَا يَأْخُذُ عَلَى طَرِيقِ الْمَدِينَةِ ، لِأَنِّي أَخَافُ أَنْ يَحْدُثَ بِهِ حَدَثٌ ، فَيَنْبَغِي أَنْ يَقْصِدَ مَكَّةَ مِنْ أَقْصَرِ الطُّرُقِ ، وَلَا يَتَشَاغَلَ بِغَيْرِهِ . وَيُرْوَى عَنْ الْعُتْبِيِّ ، قَالَ : كُنْت جَالِسًا عِنْدَ قَبْرِ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَجَاءَ أَعْرَابِيٌّ ، فَقَالَ : السَّلَامُ عَلَيْك يَا رَسُولَ اللَّهِ ، سَمِعْت اللَّهَ يَقُولُ : { وَلَوْ أَنَّهُمْ إذْ ظَلَمُوا أَنْفُسَهُمْ جَاءُوكَ فَاسْتَغْفَرُوا اللَّهَ وَاسْتَغْفَرَ لَهُمْ الرَّسُولُ لَوَجَدُوا اللَّهَ تَوَّابًا رَحِيمًا }

Der Beweis dafür ist was ad-Dāraqutnī überliefert mit seiner Überlieferungskette bis 'ibn 'Umar welcher sagte, dass der Gesandte Allāhs ﷺ sagte: "Wer die Pilgerfahrt verrichtet und dann mein Grab besucht nach meinem Ableben, so ist es so, als wenn er mich besucht hätte zu meinen Lebzeiten." Und die Überlieferung: "Wer mein Grab besucht für den wird meine Fürsprache verpflichtend." Ersterer Wortlaut wird von Sa'īd überliefert. Und es überliefert Hafs ibn Sulaymān von Layth ibn Mujāhid, von Ibn 'Umar. Ahmad sagte in der Überlieferung von Abdullāh, von Yazīd ibn Qusayd, von Abī Hurayrah [radī Allāhu anhu], dass der Gesandte Allāhs ﷺ sagte: ""Wenn einer von euch mich grüßt bei meinem Grab, so gibt Allāh mir meine Seele zurück, sodass ich ihren Gruß erwidere." Und wenn einer die Pilgerfahrt vollzieht, und sie vorher noch nicht vollzog, das heißt sie kommen außerhalb von Šām, dann sollte er nicht zuerst nach Medīna gehen, denn es wird befürchtet das ihm was zustoßen könnte [sodass er nicht mehr zum pilgern kommt]. Vielmehr ist es notwendig für ihn das er als Ziel vorsätzlich Mekka nimmt auf den kürzesten Weg dahin ohne woanders zwischenhalt zu machen. Und es wird überliefert von al-Utbī, dass er sagte: "Ich saß beim Grab des Propheten ﷺ als ein Wüstenaraber kam und sagte: "Salāmu aleyka oh Gesandter Allāhs, ich hörte Allāh ﷻ sagen: "Und wären sie zu dir gekommen, nachdem sie sich gegen sich selber vergangen hatten, und hätten sie zu Allāh um Verzeihung gefleht, und hätte der Gesandte für sie um Verzeihung gebeten, hätten sie gewiß Allāh Allvergebend, Barmherzig gefunden."

 

وَقَدْ جِئْتُك مُسْتَغْفِرًا لِذَنْبِي ، مُسْتَشْفِعًا بِك إلَى رَبِّي ، ثُمَّ أَنْشَأَ يَقُولُ :
يَا خَيْرَ مَنْ دُفِنَتْ بِالْقَاعِ أَعْظُمُهُ فَطَابَ مِنْ طِيبِهِنَّ الْقَاعُ وَالْأَكَمُ نَفْسِي الْفِدَاءُ لِقَبْرِ أَنْتَ سَاكِنُهُ
فِيهِ الْعَفَافُ وَفِيهِ الْجُودُ وَالْكَرَمُ

So bin ich zu dir gekommen und bitte [Allāh] um die Vergebung meiner Sünden und bitte dich um Fürsprache bei meinem Herrn, dann rezitierte er folgendes: "Oh du bester unter den Begrabenen, der den Wert der Ebenen und Hügel verbesserte [durch seine Anwesenheit]. Möge mein Leben geopfert werden für dein Grab* welches erleuchtet wurde durch dich, demjenigen der die Personifikation der Barmherzigkeit und Großzügigkeit ist.

 

ثُمَّ انْصَرَفَ الْأَعْرَابِيُّ ، فَحَمَلَتْنِي عَيْنِي ، فَنِمْت ، فَرَأَيْت النَّبِيَّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فِي النَّوْمِ ، فَقَالَ : يَا عُتْبِيُّ ، الْحَقْ الْأَعْرَابِيَّ ، فَبَشِّرْهُ أَنَّ اللَّهَ قَدْ غَفَرَ لَهُ .

Dann ging der Wüstenaraber fort und mich überkam der Schlaf, und ich sah den Propheten ﷺ im Traum und er sagte zu mir: "Oh Utbī, der Wüstenaraber hat die Wahrheit gesagt, so verkünde ihm die frohe Botschaft das Allāh ihm vergeben hat."

 

وَيُسْتَحَبُّ لِمَنْ دَخَلَ الْمَسْجِدَ أَنْ يُقَدِّمَ رِجْلَهُ الْيُمْنَى ، ثُمَّ يَقُولَ : { بِسْمِ اللَّهِ ، وَالصَّلَاةُ وَالسَّلَامُ عَلَى رَسُولِ اللَّهِ ، اللَّهُمَّ صَلِّ عَلَى مُحَمَّدٍ وَعَلَى آلِ مُحَمَّدٍ ، وَاغْفِرْ لِي ، وَافْتَحْ لِي أَبْوَابَ رَحْمَتِك . وَإِذَا خَرَجَ ، قَالَ مِثْلَ ذَلِكَ . وَقَالَ : وَافْتَحْ لِي أَبْوَابَ فَضْلِكَ }

"Und es ist empfohlen für den, der die Moschee [des Gesandten Allāhs ﷺ] betritt, dass er es mit dem rechten Fuß macht, und dann sagt: "Im Namen Allāhs, und der Segen und der Frieden seien auf den Gesandten Allāhs. Oh Allāh segne Muhammad und seine Familie, und vergebe mir und öffne mir die Tore Deiner Barmherzigkeit." Und wenn er [die Moschee] verlässt, soll er das selbe sagen und er soll dazu sagen: "Und öffne mir die Tore deiner Huld."

 

لِمَا رُوِيَ عَنْ فَاطِمَةَ بِنْتِ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ وَرَضِي اللَّهُ عَنْهَا أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ عَلَّمَهَا أَنْ تَقُولَ ذَلِكَ ، إذَا دَخَلَتْ الْمَسْجِدَ . ثُمَّ تَأْتِي الْقَبْرَ فَتُوَلِّي ظَهْرَكَ الْقِبْلَةَ ، وَتَسْتَقْبِلُ وَسَطَهُ ، وَتَقُولُ : السَّلَامُ عَلَيْك أَيُّهَا النَّبِيُّ وَرَحْمَةُ اللَّهِ وَبَرَكَاتُهُ ، السَّلَامُ عَلَيْكَ يَا نَبِيَّ اللَّهِ ، وَخِيرَتَهُ مِنْ خَلْقِهِ وَعِبَادِهِ ، أَشْهَدُ أَنْ لَا إلَهَ إلَّا اللَّهُ وَحْدَهُ لَا شَرِيكَ لَهُ ، وَأَشْهَدُ أَنَّ مُحَمَّدًا عَبْدُهُ وَرَسُولُهُ ، أَشْهَدُ أَنَّك قَدْ بَلَّغْت رِسَالَاتِ رَبِّك ، وَنَصَحْت لِأُمَّتِك ، وَدَعَوْت إلَى سَبِيلِ رَبِّك بِالْحِكْمَةِ وَالْمَوْعِظَةِ الْحَسَنَةِ ، وَعَبَدْت اللَّهَ حَتَّى أَتَاك الْيَقِينُ ، فَصَلَّى اللَّهُ عَلَيْك كَثِيرًا ، كَمَا يُحِبُّ رَبُّنَا وَيَرْضَى ، اللَّهُمَّ اجْزِ عَنَّا نَبِيَّنَا أَفْضَلَ مَا جَزَيْت أَحَدًا مِنْ النَّبِيِّينَ وَالْمُرْسَلِينَ ، وَابْعَثْهُ الْمَقَامَ الْمَحْمُودَ الَّذِي وَعَدْته ، يَغْبِطُهُ بِهِ الْأَوَّلُونَ وَالْآخَرُونَ ، اللَّهُمَّ صَلِّ عَلَى مُحَمَّدٍ وَعَلَى آلِ مُحَمَّدٍ ، كَمَا صَلَّيْت عَلَى إبْرَاهِيمَ وَآلِ إبْرَاهِيمَ ، إنَّك حَمِيدٌ مَجِيدٌ ، وَبَارِكْ عَلَى مُحَمَّدٍ وَعَلَى آلِ مُحَمَّدٍ ، كَمَا بَارَكْت عَلَى إبْرَاهِيمَ وَآلِ إبْرَاهِيمَ ، إنَّك حَمِيدٌ مَجِيدٌ ، اللَّهُمَّ إنَّك قُلْت وَقَوْلُك الْحَقُّ : { وَلَوْ أَنَّهُمْ إذْ ظَلَمُوا أَنْفُسَهُمْ جَاءُوكَ فَاسْتَغْفَرُوا اللَّهَ وَاسْتَغْفَرَ لَهُمْ الرَّسُولُ لَوَجَدُوا اللَّهَ تَوَّابًا رَحِيمًا } . وَقَدْ أَتَيْتُك مُسْتَغْفِرًا مِنْ ذُنُوبِي ، مُسْتَشْفِعًا بِك إلَى رَبِّي ، فَأَسْأَلُك يَا رَبِّ أَنْ تُوجِبَ لِي الْمَغْفِرَةَ ، كَمَا أَوْجَبْتهَا لِمَنْ أَتَاهُ فِي حَيَاتِهِ ، اللَّهُمَّ اجْعَلْهُ أَوَّلَ الشَّافِعِينَ ، وَأَنْجَحَ السَّائِلِينَ ، وَأَكْرَمَ الْآخَرِينَ وَالْأَوَّلِينَ ، بِرَحْمَتِك يَا أَرْحَمَ الرَّاحِمِين

"Dies wegen dem was von Fātima, der Tochter des Gesandten Allāhs ﷺ und Allāhs Wohlgefallen sei auf ihr, überliefert wurde, was der Gesandte Allāhs so zu bitten. Wenn man die Moschee betritt. Wenn er das Grab erreicht soll er sich mit dem Rücken zur Qiblah hinstellen und mit dem Gesicht zum Grab und dann folgendes sprechen: "as-Salāmu alaykā yā Nabī und die Barmherzigkeit und Frieden Allāhs. as-Salāmu alayka yā Oh Prophet Allāhs, oh du bester Seiner Schöpfung und Seiner Knechte. Ich bezeuge das es keinen Gott gibt außer Allāh dem Einzigen der keinen Teilhaber hat und ich bezeuge das Muhammad Sein Knecht und Gesandter ist. Ich bezeuge das du alle Botschaften deines Herrn überbracht hast, du hast deine Ummah unterwiesen, riefst zu dem Weg deines Herrn mit Weisheit und guter Ermahnung. Du betetest Ihn an bis du die Sicherheit [des Todes] wahrnahmst. So sei der Segen Allāhs in vielfacher Art auf dir so wie es unser Herr liebt und Wohlgefallen daran hat zu geben. Oh Allāh, belohne unseren Propheten so [sehr] wie du keinen anderen der Propheten und Gesandten, belohnt hast. Und gebe ihm den Makām al-Mahmūd* welches du ihm versprochen hast mit dem du ihn zum Anführer der Ersten und der Letzen machst. Oh Allāh segne [Salli] Muhammad und seine Familie, so wie die Ibrāhim segnetest und seine Familie, du bist doch der Lobenswürdige und Ruhmreiche. Und segne [bārik] Muhammad und seine Familie so wie du Ibrāhim und seine Familie segnetest, du bist doch der Lobenswürdige, und Ruhmreiche. Oh Allāh du sagtest, und du sprichst die Wahrheit: "Und wären sie zu dir gekommen, nachdem sie sich gegen sich selber vergangen hatten, und hätten sie zu Allāh um Verzeihung gefleht, und hätte der Gesandte für sie um Verzeihung gebeten, hätten sie gewiß Allāh Allvergebend, Barmherzig gefunden."[4:64] So bin ich zu dir gekommen und bitte [Allāh] um die Vergebung meiner Sünden und bitte dich um Fürsprache bei meinem Herrn. So bitte ich dich oh Herr das du mir deine Vergebung gibst, so wie du es jenen gabst die zu seiner Lebzeiten zu ihm kamen. Oh Allāh mache ihn für mich zum ersten der Fürsprechenden zu den besten von denen die Dich bitten, zu den Nobelsten der Ersten und der Letzten. Mittels deiner Barmherzigkeit oh Barmherzigster der Barmherzigen.

 

ثُمَّ يَدْعُو لِوَالِدَيْهِ وَلِإِخْوَانِهِ وَلِلْمُسْلِمِينَ أَجْمَعِينَ ، ثُمَّ يَتَقَدَّمُ قَلِيلًا ، وَيَقُولُ : السَّلَامُ عَلَيْك يَا أَبَا بَكْرٍ الصِّدِّيقَ ، السَّلَامُ عَلَيْك يَا عُمَرَ الْفَارُوقَ ، السَّلَامُ عَلَيْكُمَا يَا صَاحِبَيْ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ وَضَجِيعَيْهِ وَوَزِيرَيْهِ وَرَحْمَةُ اللَّهِ وَبَرَكَاتُهُ ، اللَّهُمَّ اجْزِهِمَا عَنْ نَبِيِّهِمَا وَعَنْ الْإِسْلَامِ خَيْرًا : ( سَلَامٌ عَلَيْكُمْ بِمَا صَبَرْتُمْ ، فَنِعْمَ عُقْبَى الدَّارِ ) . اللَّهُمَّ لَا تَجْعَلْهُ آخِرَ الْعَهْدِ مِنْ قَبْرِ نَبِيِّك صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ وَمِنْ حَرَمِ مَسْجِدِك يَا أَرْحَمَ الرَّاحِمِينَ

Dann soll er für seine Eltern, seine Geschwister und für die Muslime allesamt Bittgebete sprechen. Dann soll er näher kommen und sagen: "as-Salāmu alayka oh Abā Bakr as-Siddīq. As-Salāmu alayka oh 'Umar al-Fārūq. Der Friede sei auf euch beiden oh Gefährten des Gesandten Allāhs ﷺ, seine engen Freunde und Vertreter und die Barmherzigkeit und der Segen Allāhs [sei auf euch]. Oh Allāh belohne sie viel beide für Ihre Tugendhaftigkeit[...] Oh Allāh mache dies nicht zu meinem letzten Besuch zum Grab deines Propheten und zur Heiligkeit deiner Masjid oh Barmherzigster der Barmherzigen!"

 

[Ibn Qudāma al-Madisī, al-Mughnī, Band 3, Seite 297-299; Druckversion: Dār Ihtyār at-Tarāth al-Arabī, Erscheinungsjahr: 1985]

 

***Der Beweis für Ibn Qudāmas Aussage ist unter vielem anderem folgender Hadīth:

Es überliefert Ahmad Ibn Mansūr Ibn Sayyār, der überliefert von, Uthmān Ibn Umar, der überliefert von Šu'bah von Abī Ja'far al-Madanī von Ibn Ammāra Ibn Khuzaymah Ibn Tābit
von Uthmān Ibn Hunayf [radī Allāhu anhu]:
حدثنا أحمد بن منصور بن سيار حدثنا عثمان بن عمر حدثنا شعبة عن أبي جعفر المدني عن عمارة بن خزيمة بن ثابت عن عثمان بن حنيف أن رجلا ضرير البصر أتى النبي صلى الله عليه وسلم فقال ادع الله لي أن يعافيني فقال إن شئت أخرت لك وهو خير وإن شئت دعوت فقال ادعه فأمره أن يتوضأ فيحسن وضوءه ويصلي ركعتين ويدعو بهذا الدعاء اللهم إني أسألك وأتوجه إليك بمحمد نبي الرحمة يا محمد إني قد توجهت بك إلى ربي في حاجتي هذه لتقضى اللهم شفعه في

"Ein blinder Mann kam zum Propheten ﷺ und sagte: "Bitte bei Allāh für mich, dass Er mich heilt [von der Blindheit]!" So sagte
er der Prophet 
ﷺ: "Wenn du es [geduldig] erträgst, dann ist großer Lohn für dich im Jenseits, wenn du jedoch nicht [ertragen] willst, dann werde ich für dich bitten." Er sagte: "Bitte für mich." So sagte er ﷺ, dass er die Gebetswaschung unternehmen soll und 2 Gebetseinheiten beten soll und mit folgendem Bittgebet bitten soll: "Oh Allāh ich frage dich und wende mich an Dich durch Muhammad dem Propheten der Barmherzigkeit. Oh Muhammad! Ich wende mich durch dich an meinen Herrn in meiner Angelegenheit, sodass es erhört wird. Oh Allāh nimm seine Fürsprache für mich an."


[Ibn Mādja, Sunān, Nr.1385; Tirmidhī, Sunān, Nr.3578, Hākim, Mustadrak, Nr.1181; Ibn Khuzaymah, Sahīh, Nr. 1219; Bayhaqī, Dalā'il un-Nubuwwa 6/166-167; Nawawī, Adhkār S.83, u.a]

Der Hadīth ist authentisch nach Imām Ahmad.

Ibn Mādja kommentierte den Hadīth wie folgt:

قَالَ ابْنُ إسْحَاق هَذَا حَدِيْثٌ صَحِيْحٌ

"Ibn Ishāq sagte das dieser Hadīth authentisch ist."

[Ibn Mādja, Ibid]

Tirmidhī sagte:

هذا حديثٌ حسنٌ صحيحٌ غريبٌ

"Dieser Hadīth ist Hassan Sahīh Gharīb."

[Tirmidhī, Ibid]

al-Hākim sagte:

هذا حديث صحيح على شرط الشيخين، ولم يخرجه

"Dies ist ein authentischer Hadīth nach den Kriterien der Šaykhayn [Bukhārī, Muslim] jedoch nahmen sie ihn nicht auf."

[Mustadrak al as-Sahīhayn, 1/449]

وأقره الذهبي في تلخيصه

"Dhahabī stimmte ihm in seinem Talkhīs zu."

[Dhahabī, Talkhīs Mustadrak]

al-Bayhaqī sagte:

وَرُوَّيناه في "كتاب الدعوات" بإسنادٍ صحيحٍ

"Er wird überliefert in Kitāb al-Da'uāt" mit einer authentischen Überlieferungskette."

[Bayhaqī, al-Da'uāt al-Kabīr, 1:101]

Imām Ibn Khuzaymah klassifizierte ihn ebenfalls als Sahīh.

[Ibn Khuzaymah, 2/225]

Šaykh Šu'ayb al-Arna'ūt [hafizahullāh] sagte:

إسناده صحيح ، رجاله ثقات

"Seine Überlieferungskette ist Sahīh, alle Überlieferer sind vertrauenswürdig."

[al-Arna'ūt, Tahqīq Musnād Ahmad, Nr. 17240]

Der große Hāfiz und Imām aš-Šawkānī [rahimahullāh] kommentierte den Hadīth wie folgt:

وَفِيْ الْحَدِْيثِ دليلٌ عَلَى جَوَازِ التَّوَسُّل بِرَّسولِ اللهِ ﷺ الى الله عز و جل مع إعتقاد أن فاعل هو الله سبحانه وتعلى و أنه المعطى و النافع ما شاء كان و ما لم يشأ لم يكن

"In diesem Hadīth ist ein Beweis für die Erlaubnis des Tawassul mit dem
Propheten ﷺ zu Allāh ﷻ MIT der Gewissenhaften Überzeugung [wörtl. I'tiqād], dass man weiß das Der, Der alles macht [wört. Fā'il] Allāh sub'hāna wa ta'āla ist, und Er [alleine] ist der Gebende und Nehmende, was Er will geschieht und was Er nicht will kann niemals geschehen."

[Šawkānī, Tuhfat udh-Dhākirīn, S.138]


Imam ibn Juzai al-Maliki (gest. 741 n.H.) schreibt:

Es ist erlaubt für denjenigen der die Hadsch durchführt, nach Medina zu gehen, um in die Masjid des Propheten Sallallahu alayhi wa sallam einzutreten und darin zu Beten, den Salam auf den Propheten Sallallahu alayhi wa sallam und seiner Gefährten Abu Bakr und Umar zu sprechen, Führsprache durch ihn (Sallallahu alayhi wa sallam) zu Allah zu machen, zwischen dem Grab und der Minbar zu beten und beim Verlassen von Madinah sich von ihm zu verabschieden.

 

[Al-Qawanin Al-Fiqhiyyah Fi Talkhis Madhhab Al-Malikiyyah, Seite 257]


Und von den Orten, die erlaubt sind, um Segen aufzusuchen sind: Das Grab des Propheten Ismail (Alayhi salam) und seiner Mutter Hajrah, das Grab von Adam (Alayhi salam) und die Höhle, die im Quran erwähnt wurde, die Höhle im Berg von Hira, wo die Offenbarung an den Propheten (Sallallahu alayhi wa sallam) stattfand, der Besuch der Gräber von Makkah und Madinah, die der Sahaba, der Tabi’in und den Gelehrten gehören.

[Al-Qawanin Al-Fiqhiyyah Fi Talkhis Madhhab Al-Malikiyyah, Seite 258]


Šaykh al-Islām Jamāl ud-Dīn ibn al-Jawzī al-Hanbalī [rahimahullāh 597 n.H.] schreibt über Ibrahīm, der Friede sei auf ihm und macht anschließend folgendes Bittgebet:

اللهم إنَّا نتوسل إليك بالخليل في منزلته، و الحبيب في رتبته، وكلّ مخلص في طاعته، إن تغفر لكل منا زلته، يا كريم برحمتك يا أرحم الراحمين

"Oh Allāh, wahrlich wir machen Tawassul zu Dir mittels der Stufe des Freundes [Ibrahīm, der Friede sei auf Ihm], und mittels des Rangs des Geliebten [Muhammad ﷺ] und jedem Aufrichtigen im Befolgen von ihm, dass du uns unsere Sünden vergibst. Oh Großzügiger, mittels deiner Barmherzigkeit! Oh du Barmherzigster der Barmherzigen!"

 

[Ibn al-Jawzī, Tabsirah, Druckversion: 1993]

Ahlus Sunnah wal Jamah

Imam Tajuddin as-Subki sagte, das die Ahlus Sunnah aus diesen vier Gruppen besteht: 

  1. Die Kalâm Gelehrten der Ahlus Sunnah, dazu gehören die Mâturîdiyya wie auch die Ashâriyya.
  2. Die Rechtsgelehrten (Fuqaha).
  3. Die gemäßigten unter der Ahlu'l Hadith.
  4. Die gemäßigten unter der Ahlu Tasawwuf.“

[Sharh al-'Aqidatu'l Ibn Al-Hajib]

Hasan al-Basrī (ra) sagte:

"Derjenige, der kein Adab (Anstand) hat, der hat kein Ilm (Wissen). Und derjenige, der keine Sabr (Geduld) hat, hat keine (Nähe zur) Din (Religion). Und derjenige, der kein Iffat (Keuschheit) hat, der hat keine (Nähe zu) Allāh."

 

[İbn Hajar al-'Asqalānī; Munabbihāt; Seite 5]

„Erkläre deinen Jihad den 12 unsichtbaren Gegnern:

 

- Dem Egoismus,
- der Arroganz,
- der Eingebildetheit,
- der Selbstsüchtigkeit,
- der Gier,
- der Wollust,
- der Intoleranz,
- der Wut,
- dem Lügen,
- dem betrügen,
- dem lästern
- dem verleumden.

 

Wenn du diese Gegner in den Griff bekommst und zerstören kannst, bist du bereit die Gegner zu bekämpfen die du auch siehst.“

 

[Hujjat'ul Islam Imam al-Ghazali]

♥As-Salatu wassalamu alayka ya Rasul´allah♥
♥As-Salatu wassalamu alayka ya Habib´allah♥

♥As-Salatu wassalamu alayka ya Nûr´Arshillah!♥

♥As-Salatu wassalamu alayka ya Khayra´Halgillah♥
♥As-Salatu wassalamu alayka ya Sayyid al-Awwalin wal Akhirin

♥Sprich nie ein hartes Wort, womit du jemanden kränkst, du triffst vielleicht sein Herz viel tiefer als du denkst.

♥ ”Ein Leben ohne das Gebet ist wie ein Fahrzeug ohne Lenkrad, man kommt voran aber nicht ans Ziel.”

♥As-Salatu Khayrun min Al-Naum
(Das Gebet ist besser als der Schlaf)

♥Die Schönheit Des Herzen — Durch Furcht Vor Allah.
♥Die Schönheit Der Zunge — Durch Allah’s Gedenken.
♥Die Schönheit Des Redens — Durch Die Ehrlichkeit.
♥Die Schönheit Des Verstands — Durch Wissen.
♥Die Schönheit Des Lebens — Durch Den Islam.

 "O meine Diener, die ihr euch gegen eure eigenen Seelen vergangen habt, verzweifelt nicht an Allahs Barmherzigkeit; denn Allah vergibt alle Sünden; Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige."

[Quran Sure
39:53]

Cihan Devleti

Ad-Dawlat al-ʻĀlī al-ʻUthmānī

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Bismillahirrahmanirrahim

[Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen]

 

“Ihr werdet Rechtschaffenheit und Frömmigkeit nicht erreichen, bis dass ihr von dem, das ihr liebt, (auf dem Wege Allahs) spendet. Und was ihr auch spendet (auf Seinem Wege), Allah wird es wissen.”

 

[Sure “Al Imran”, Vers 92]

 

“Wenn der Mensch stirbt, wird auch sein Tatenbuch geschlossen. Drei Gruppen sind hiervon ausgeschlossen: 1. Wer eine fortwährende Spende verrichtet hat. 2. Wer der Gemeinde nützliches Wissen hinterlässt (Studenten/Werke). 3. Wer gut erzogene Kinder hinterlässt, die für sein Wohl beten.” 

 

[Muslim, Wasiya, 14.]